FPÖ – Nepp/Resch: U2/U5 entwickelt sich zum größten Wiener Bauskandal der Zweiten Republik – SPÖ hat den Baustopp nur anders benannt

Wien (OTS) – „Wie die heutige Berichterstattung zeigt, ist
eingetreten, wovor wir
seit Monaten warnen: Das U2/U5-Projekt wird unterbrochen und
verschoben. Die U5-Station Hernals wird wohl niemals kommen“,
erklären FPÖ-Wien Obmann Stadtrat Dominik Nepp und der FPÖ-Wien
Stadtwerkesprecher LAbg. Klemens Resch. „Man redet von einer
Verschiebung des Spatenstichs, von ‚zeitlichen Anpassungen‘ und einem
angespannten Budget – das ist nichts anderes als ein verdeckter
Baustopp. Nur nennt man ihn jetzt anders, um das Fiasko zu
kaschieren.“

Nepp führt aus: „Das U2/U5-Projekt ist mittlerweile ein
Milliardengrab. Ursprünglich waren zwei Milliarden Euro vorgesehen –
mittlerweile sprechen Schätzungen davon, dass die Gesamtkosten am
Ende bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen werden. Geld, das Wien
nicht hat – und laut aktuellem Stand muss die Stadt diese Mehrkosten
auch noch alleine tragen. Das ist völlig unverantwortlich.“

Resch weiter: „Wir haben schon im Sommer darauf hingewiesen, dass
Hernals wohl nie eine U5 sehen wird – und genau das bestätigt sich
jetzt immer mehr. Es ist ein Wortbruch gegenüber den Menschen in
dieser Stadt und ein Armutszeugnis für die gesamte rot-pinke
Stadtregierung.“

„Während Stadträtin Sima trotzig behauptet, es gebe ‚keinen
Baustopp‘, bleibt die Realität dieselbe: Es wird auf unbestimmte Zeit
nichts gebaut. Gleichzeitig explodieren die Kosten und die Stadt
redet sich auf das Budget aus, das sie selbst ruiniert hat. Diese
Inkompetenz ist beispiellos“, kritisiert Resch.

Abschließend fordern Nepp und Resch Klarheit und Konsequenzen:
„Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu wissen, wann –
und ob überhaupt – Hernals jemals an die U-Bahn angeschlossen wird.
Statt weiterer Ausreden braucht Wien endlich Ehrlichkeit. Dieses
Projekt steht längst nicht mehr für Fortschritt, sondern für rot-
pinke Misswirtschaft, Chaos und gebrochene Versprechen.“