Wien (OTS) – „Der SPÖ-Putsch in der GESIBA wurde heute im Wiener
Gemeinderat durch
SPÖ-NEOS durchgezogen“, kritisiert Wiens FPÖ-Landesparteiobmann und
Stadtrat, Dominik Nepp im Zuge der heutigen Gemeinderatsdebatte.
„Das ist ein rabenschwarzer Tag für die GESIBA und für ganz Wien.
Die Wiener SPÖ nimmt ein erfolgreiches Unternehmen an die kurze
Leine, degradiert das Management zu bloßen Befehlsempfängern und sie
greift nach dem Tafelsilber der Wiener. Das alles zulasten des
sozialen Wohnbaus“, setzt Nepp nach. „Was Wien infolge des
Budgetdesasters nicht mehr leisten kann, wird in Zukunft im Bereich
sozialer Infrastruktur die GESIBA bezahlen. Steigende Mieten im
Neubau und rückläufige Wohnungssanierungen werden die Folge sein“,
warnt Nepp. „Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass man Ex-SPÖ-
Minister und Ex-Sozialbau-Generaldirektor Josef Ostermayer in den
Chefposten der GESIBA hieven wollte. Jetzt bricht man der GESIBA das
Rückgrat und macht sie zur GmbH“, erinnert Nepp an mehr als 70
Millionen Euro an Geldern des Sozialbau-Verbundes, die in der Ära
Ostermayers in der Commerzialbank Mattersburg versenkt wurden.
Scharfe Kritik übte auch der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ,
Michael Niegl, an der geplanten Umwandlung der GESIBA in eine GmbH:
„Die GESIBA ist eine erfolgreiche und unabhängige
Wohnbaugesellschaft. Mit der Umwandlung in eine GmbH will sich die
Wiener SPÖ den direkten Zugriff auf eines der wichtigsten
Wohnbauunternehmen Österreichs sichern. Die NEOS haben Transparenz
und Kontrolle versprochen und machen sich aber jetzt zum billigen
Steigbügelhalter der roten Machtpolitik.“