Schönheit

FPÖ – Mölzer: „Schleierhaft, warum Regierung nicht ins Tun kommen will und Kindern Kultur verwehrt!“

Wien (OTS) – FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer zeigte sich
heute im
Nationalrat empört über die Blockadehaltung der schwarz-rot-pinken
Regierungsparteien. Diese verweigerten die Zustimmung zu einem
einfachen freiheitlichen Entschließungsantrag, der ein Förderprogramm
für kulturelle Schulausflüge fordert. Insbesondere Schulen im
ländlichen Raum könnten sich aufgrund der Teuerung und hoher
Transportkosten Museums- oder Theaterbesuche für ihre Schüler kaum
noch leisten. Mölzer kritisierte die Untätigkeit der Regierung
scharf, die einen sinnvollen Vorschlag ohne Grund auf die lange Bank
schiebe.

Für Mölzer sei die Verweigerungshaltung der Regierung völlig
unverständlich: „Es geht ja nicht darum, dass wir hier einen
komplizierten Initiativantrag beschließen, sondern eine simple
Entschließung, wo man mal die Regierung auffordert, etwas zu
entwickeln, etwas zu prüfen, etwas zu machen. Warum das nicht geht,
ist mir völlig schleierhaft.“ Der freiheitliche Antrag ziele darauf
ab, allen Schülern einen niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur
zu ermöglichen.

Insbesondere die Vernachlässigung des ländlichen Raums sei ein
Problem. „Die Wienbrille muss man hier absetzen. Man darf nicht
vergessen, dass gerade im ländlichen Raum es für Schulen, Lehrer,
Eltern und Kinder schwierig ist, gute Kultureinrichtungen zu
erreichen“, so Mölzer. Die explodierenden Spritpreise, die die
Regierung zu verantworten habe, würden die Situation weiter
verschärfen. Ein Schulausflug mit dem Bus sei für viele kaum noch
finanzierbar. Dabei sei kulturelle Bildung ein wesentlicher
Bestandteil einer umfassenden Allgemeinbildung.

Die von der Regierung oft geforderte Gegenfinanzierung sei für
die Freiheitlichen klar. Anstatt Geld für ideologische Projekte wie
das von den NEOS geplante „KI-Fach“ auszugeben, sollte man in die
Grundlagen investieren. „Sowas brauchen wir nicht“, stellte Mölzer
fest und führte aus: „Wenn man schon neue Schulfächer einführt, dann
wäre es zugleich ein Leichtes, einen niederschwelligen Zugang zur
Kulturbildung für alle zu ermöglichen!“

Abschließend appellierte der FPÖ-Kultursprecher an die Regierung,
ihre Blockadehaltung aufzugeben: „Es ist mir wirklich schleierhaft,
warum Sie nicht ins Tun kommen wollen, sondern immer alles vor sich
herschieben.“