Wien (OTS) – „In Wien kann man sich nur noch auf eines im Verkehr
mehr verlassen:
Das komplette Baustellenchaos“, kritisiert der Verkehrssprecher der
Wiener FPÖ und zweiter Landtagspräsident LAbg. Toni Mahdalik die
massiven Einschränkungen bei der Anreise zum Flughafen ab Herbst.
Die Sperre der S-Bahn-Stammstrecke war lange bekannt. Trotzdem
liegt bis heute kein überzeugendes Konzept vor, wie Fahrgäste während
der Bauarbeiten einfach und verlässlich zum Flughafen kommen sollen.
Die S7 endet in St. Marx, der City Airport Train wird durch Busse
ersetzt. Gerade für Reisende mit Gepäck bedeuten die vorgesehenen
Lösungen zusätzliche Umstiege und längere Wege.
„Das Problem ist nicht, dass gebaut und saniert wird. Das Problem
ist die miserable Planung rundherum. Eine Großbaustelle dieser
Dimension muss so vorbereitet werden, dass die Auswirkungen für die
Bevölkerung möglichst gering bleiben. Genau das ist offensichtlich
nicht gelungen“, äußert sich der Stadtwerkesprecher der
Freiheitlichen, LAbg. Klemens Resch.
Für viele Wiener wird damit ausgerechnet die Fahrt zum Flughafen
unnötig kompliziert. „Wer mit mehreren Koffern, mit Kindern oder
unter Zeitdruck unterwegs ist, wird sich zweimal überlegen, ob er
sich diese Umsteigerei antut. Damit werden die Wiener faktisch zum
Taxi genötigt und dürfen für das Planungsversagen auch noch tief in
die eigene Tasche greifen“, so Mahdalik, der ein Versagen mit System
sieht: „Es wurde lange hingewarter und plötzlich muss alles
geschehen. Warum das so ist, wird jedenfalls geklärt werden müssen“,
kündigen die Freiheitlichen abschließend an.