FPÖ Mahdalik/Berger: Simas Rothneusiedl-Pläne ignorieren Wünsche der Bevölkerung

Wien (OTS) – Die heute von Planungsstadträtin Ulli Sima präsentierten
Pläne für
das Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl stoßen bei der Wiener FPÖ
auf Kritik. „Die FPÖ hat diesem Projekt nie zugestimmt – und das aus
gutem Grund“, betonen der Favoritner Bezirksparteiobmann Stadtrat
Stefan Berger und Planungssprecher sowie 2. Landtagspräsident Toni
Mahdalik.

Das Gesamtleitbild sieht 9.000 Wohnungen für 21.000 Menschen auf
124 Hektar vor. Gleichzeitig sollen rund 175 Fußballfelder an
fruchtbarem Ackerboden zerstört werden. Das ist weder nachhaltig noch
verantwortungsvoll gegenüber kommenden Generationen. Trotz rund 650
Stellungnahmen aus der Bevölkerung sind deren Anliegen weitgehend
ignoriert worden.

Zudem ist die Planung der U-Bahnverlängerung mehr als absurd:
„Ein neues Wohngebiert in dieser Größe zu realisieren und die
Fertigstellung der U-Bahn-Linie für Jahre danach zu avisieren, ist
schlicht grotesk. Zumal wir mittlerweile hinlänglich wissen, dass
eine U-Bahn-Verlängerung in Wien niemals friktionsfrei abläuft,
geschweige denn die zeitlichen Vorgaben einhält. Auch die
Finanzierung für die U-Bahn wirft Fragen auf, schließlich ist bi
heute die Fertigstellung der U2/U5 nicht gewährleistet“, so Mahdalik
und Berger.

„Die SPÖ und ihre pinken Erfüllungsgehilfen sollten die Worte
‚Bürgerbeteiligung‘ und ‚Stadtplanung‘ besser nicht mehr verwenden –
umgesetzt wird am Ende nur, was politisch gewollt ist – ohne
jeglichen Plan“, so die beiden Freiheitlichen, die ankündigen, diesem
Irrsinns-Vorhaben auch in Zukunft nicht zuzustimmen, sondern es
vehement zu bekämpfen.