Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagierte heute der
FPÖ-Sportsprecher NAbg.
Markus Leinfellner auf die ablehnende Haltung der Regierungsparteien
zum freiheitlichen Antrag, den Schutz des Frauensports im Nationalrat
zu gewährleisten. Der Antrag hat zum Ziel, die Teilnahme an
Wettbewerben an das biologische Geschlecht zu binden. Für Leinfellner
ist die sich abzeichnende Ablehnung durch die anderen Parteien ein
„trauriger Sieg der Ideologie über die Vernunft und die Fairness“.
„Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit die
Systemparteien biologische Tatsachen einfach vom Tisch wischen und
den Schutz unserer Sportlerinnen einer realitätsfernen Woke-Ideologie
opfern wollen. Jahrelanges Training und die Höchstleistungen von
Frauen werden wertlos, wenn sie am Ende gegen biologische Männer
antreten müssen, die sich plötzlich als Frau fühlen. Wer diese
Ungerechtigkeit kritisiert, wird sofort als intolerant oder
rückständig abgestempelt. Das ist die angekündigte Abschaffung der
Fairness im Frauensport“, erklärte Leinfellner.
„Alle reden von Fairness und Chancengleichheit, aber wenn es
darum geht, diese Grundsätze auch tatsächlich zu verteidigen, kneifen
sie. Statt klare Regeln zu schaffen, will die Regierung die
Verantwortung einfach auf die Vereine abschieben. Das sind nichts als
billige Ausreden“, so Leinfellner, der weiter ausführte: „Wenn es um
die Vergabe von Fördergeldern für irgendwelche Integrationsprojekte
geht, dann ist das Ministerium sofort zuständig. Aber wenn es darum
geht, die fundamentalste Regel des Sports – die Fairness – zu
schützen, dann will plötzlich niemand mehr die Verantwortung
übernehmen. Ein Ministerium, das sich für den Schutz unserer Frauen
im Sport nicht zuständig fühlt, stellt seine eigene
Existenzberechtigung infrage!“
Frauenbewerbe seien nicht geschaffen worden, um Unterschiede zu
machen, sondern um Frauen fair zu behandeln, da biologische
Unterschiede nun einmal existierten. „Diese Regierung stellt aber
lieber irgendwelche Gefühle über biologische Tatsachen. Das führt zu
der absurden Situation, dass eine junge Sportlerin, die jahrelang
trainiert hat, plötzlich gegen einen biologischen Mann antreten muss.
Das ist keine Gleichberechtigung, das ist die Zerstörung des
Frauensports!“, kritisierte Leinfellner.
Abschließend stellte der FPÖ-Sportsprecher klar: „Biologische
Realitäten sind nicht verhandelbar. Diese ideologiegetriebene
Verblendung führt dazu, dass wir über Selbstverständlichkeiten
diskutieren müssen. Wer die biologischen Grundsätze auf dem Altar
einer gesellschaftspolitischen Modeerscheinung opfert, kann nicht
länger glaubhaft für sich beanspruchen, für den Schutz und die
Förderung des Frauensports einzutreten. Wir Freiheitliche werden
diesen Kampf für unsere Sportlerinnen aber konsequent weiterführen!“