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FPÖ – Leinfellner: „Rechnungshof als Kronzeuge für das Versagen der Regierung in der Sportförderung!“

Wien (OTS) – Als „klaren Arbeitsauftrag an diese Bundesregierung“ und
den
zuständigen Sportminister bezeichnete FPÖ-Sportsprecher NAbg. Markus
Leinfellner den aktuellen Rechnungshofbericht zur
Bundessportförderung. Der Bericht zeige transparent und ehrlich jene
Probleme auf, die von freiheitlicher Seite seit Jahren angeprangert
werden. „Man könnte fast sagen, dass der Rechnungshof durch diesen
Bericht als eine Art Kronzeuge auftritt – nämlich als Kronzeuge für
die massiven Probleme, die wir im Bereich der Sportförderung schon
lange ansprechen“, so Leinfellner.

Die Bilanz der Regierung sei laut Leinfellner verheerend: „Das
Sportministerium hat von neun überprüften Empfehlungen gerade einmal
zwei umgesetzt, sechs teilweise und eine gar nicht. Die Bundessport
GmbH hat von drei Empfehlungen nur zwei teilweise umgesetzt. Dafür
darf sich niemand ein Schulterklopfen erwarten!“ Es sei ein
Armutszeugnis, dass sich das System der Bundessportförderung in
wesentlichen Bereichen nicht weiterentwickelt habe. Zwar nehme die
Regierung Geld für den Sport in die Hand, die entscheidende Frage sei
aber, was davon tatsächlich bei den Vereinen, Trainern,
Nachwuchssportlern und im Ehrenamt ankomme.

„Dieser Bericht zeigt sehr deutlich, dass die Sportförderungen
auf den obersten Organisationsebenen ankommen, aber nicht dort, wo
sie tatsächlich ankommen sollen“, kritisierte Leinfellner. Es sei
inakzeptabel, dass rund 40 Prozent der gesamten Sportförderung an
Dach- und Fachverbände fließen, während die Basis leer ausgehe. „Wir
dürfen den Sport und die Sportförderung nicht mit Sportverwaltung
verwechseln. Der Euro für den Sport muss auch tatsächlich beim Sport
ankommen und nicht Sportstrukturen und dergleichen fördern“, forderte
der FPÖ-Sportsprecher. Das Geld werde bei jenen Vereinen gebraucht,
in denen der Sport, die Gesundheitsförderung und der
Nachwuchsleistungssport beginnen – bei den Turn-, Tennis-,
Leichtathletik- oder Schwimmvereinen.

Der Rechnungshof habe der Bundesregierung mit seinem Bericht den
Spiegel vorgehalten und das Versagen der aktuellen Sportpolitik
schonungslos offengelegt. Um die Mittel treffsicher zu verteilen,
brauche es endlich Leistungsvereinbarungen, eine langjährige
freiheitliche Forderung. „Der Rechnungshof hat uns gezeigt, was in
dieser Bundesregierung schlicht und ergreifend in der Sportpolitik
nicht richtig läuft. Es braucht kein ‚Weiter wie bisher‘, es braucht
eine Sportförderung, die dort ankommt, wo sie auch tatsächlich
gebraucht wird!“, erklärte Leinfellner abschließend.