FPÖ – Kreutzinger: Nordbrücke als Schlüsselprojekt für moderne Verkehrssteuerung nutzen

Wien (OTS) – Im Zuge des heutigen Rechnungsabschlusses forderte
FPÖ-Gemeinderat
Thomas Kreutzinger eine zukunftsorientierte Sanierung der Nordbrücke
statt bloßer Instandsetzung: „Die Nordbrücke verbindet Bezirke,
Wirtschaftsstandorte und Pendlerströme über die Donau. Wenn dort der
Verkehr zusammenbricht, stehen Arbeitnehmer im Stau, Lieferketten
kommen zum Erliegen und Unternehmen verlieren Zeit und Geld.“

Während stehender Verkehr Emissionen, Stress, Zeitverlust und
wirtschaftlichen Schaden verursacht, ist flüssiger Verkehr ökologisch
sinnvoller. Kreutzinger drängt darauf, die Sanierung der Nordbrücke
mit modernen Maßnahmen der Verkehrssteuerung zu verbinden. Dazu
zählen intelligente Ampelsysteme, Echtzeit-Verkehrssteuerung, moderne
Sensorik, flexible Spurführungen und variable Fahrstreifenmodelle.
„Die Sanierung darf nicht einfach nur eine Reparatur werden. Sie muss
als modernes Infrastrukturprojekt umgesetzt werden“, appelliert der
Freiheitliche.

Kritik übte Kreutzinger an der Wiener Verkehrspolitik der
vergangenen Jahre insgesamt. „Von Verkehr 2.0 hört man fast nichts
mehr. Groß angekündigt wurden intelligente Ampeln, Digitalisierung
und Verkehrsoptimierung. Umgesetzt werden vor allem Spurreduktionen,
Parkplatzabbau und ideologische Symbolpolitik“, so Kreutzinger. Und
weiter: „Niemand hat etwas gegen Radfahrer. Aber eine Millionenstadt
kann nicht so tun, als würden Pendler, Arbeitnehmer, Unternehmer und
der Individualverkehr keine Rolle mehr spielen.“

Die FPÖ werde daher weiterhin jene Menschen vertreten, die Wien
täglich am Laufen halten: Arbeitnehmer, Unternehmer, Familien und
alle KFZ-Nutzer, deren Wertschöpfung diese Stadt überhaupt erst
ermöglicht. Ein entsprechender Antrag wurde im Gemeinderat
eingebracht.