Wien (OTS) – „Unser Job ist es, jedem Kind in Wien eine Chance zu
geben. Tatsache
ist jedoch, dass wir in Wien ein Bildungsdesaster vorfinden, das das
klärgliche Versagen der pinken Bildungsstadträte offenbart. 100
zusätzliche Lesepaten als Leistungsbilanz zu verkaufen, ist das
Eingeständnis des eigenen Versagens“, so der Wiener FPÖ-Klubobmann
und Bildungssprecher Maximilian Krauss im Zuge der heutigen Aktuellen
Stunde im Wiener Gemeinderat.
Krauss erinnert auch an das gebrochene Versprechen der NEOS, die
zur Corona-Zeit auf Plakaten die geöffneten Schulen propagierten und
forderten – mit der Konsequenz, dass ausgerechnet Wien die meisten
Schließtage hatte. Zudem waren die NESO willfährige Helfer der SPÖ in
Sachen unkontrollierter Zuwanderung: „Wir werden nicht aufhören, die
Probleme zu benennen, die etwa der Familiennachzug und ein Wien der
offenen Türen gerade im Bildungsbereich mit sich gebracht haben.
‚Wiener Bildung neu denken‘ ist nichts mehr, als eine pinke PR-Übung,
die keine Veränderung bringt“, ist Krauss überzeugt.
LAbg. Bernd Saurer ergänzt, dass das Problem der Überlastung bei
den Pädagogen in den vergangenen Jahren nie in Angriff genommen
wurde: „Der engagierteste Pädagoge wird es nicht schaffen,
Kindergartenkinder auf die Schulen ausreichend vorzubereiten. Da der
Kindergarten allerdings die Basis für die weitere Schulbildung ist,
ist der Vorschlag von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr, die
Volksschule zu verlängern, der falsche Hebel, an dem angesetzt wird.
Über fünf Jahre hatten die NEOS Zeit zu handeln, um unseren Kindern
eine fundierte Bildung und damit Zukunftschancen zu garantieren.
Geschehen ist leider das Gegenteil.“ Einmal mehr wiederholen die
Freiheitlichen die Einführung von Sprachstandsfeststellungen ab dem
dritten Lebensjahr sowie eine echte Personaloffensive für den
elementarpädagogischen Bereich.