Wien (OTS) – „Während sich die SPÖ für ihre angebliche Vorbereitung
auf die
nächste Hitzewelle selbst feiert, sieht die Realität anders aus.
Gerade in zahlreichen Spitälern und Pflegeeinrichtungen fehlen bis
heute ausreichende Klimatisierung und moderne Kühlsysteme. Besonders
ältere und kranke Menschen leiden unter den hohen Temperaturen. Also
genau jene, die am stärksten geschützt werden müssten“, kritisiert
der Klubobmann der Wiener FPÖ, Maximilian Krauss.
Versagen bei kritischer Infrastruktur
Besonders unverständlich sei, dass die Stadt seit Jahren wisse, dass
Hitzeperioden regelmäßig auftreten, wesentliche Infrastruktur aber
noch immer nicht entsprechend ausgestattet habe. „Die SPÖ erinnert
immer an einen Autofahrer, der Ende Dezember mit Sommerreifen vom
Schnee überrascht wird. Wer von Hitzeschutz spricht, muss rechtzeitig
dafür sorgen, dass Patientenzimmer, Pflegeheime und andere sensible
Einrichtungen ausreichend gekühlt werden“, fordert Krauss eine
umfassende Kühlungsoffensive für Wiens Gesundheits- und
Pflegeeinrichtungen.
Bürokratie statt Hilfe
Hinzu kämen Umstände, die den Wienerinnen und Wienern das Leben
während der Hitzewelle zusätzlich erschweren. „Klimageräte sind
aufgrund der hohen Nachfrage vielerorts bereits ausverkauft. Wer
dennoch eines ergattert, wird durch komplizierte behördliche Vorgaben
und langwierige Genehmigungsverfahren bei der Installation zusätzlich
ausgebremst. Auch hier muss die Stadt endlich für praktikable und
unbürokratische Lösungen sorgen, anstatt den Menschen neue Hürden
aufzubauen.“
Verfehlte Stadtplanung
Auch die Stadtplanung der SPÖ habe die Hitzebelastung in Wien
verschärft: „Massive Bodenversiegelung und dichte Verbauung haben
zahlreiche Hitzeinseln geschaffen. Statt immer neuer Betonprojekte
braucht Wien mehr Entsiegelung, großkronige Bäume, Schattenflächen
und Begrünung dort, wo die Menschen tatsächlich wohnen“, betont
Krauss abschließend.