Wien (OTS) – Kritik übt der Bildungssprecher der Wiener FPÖ und
Klubobmann
Maximilian Krauss an den Überlegungen von Neos-Bildungsstadträtin
Bettina Emmerling, die Sommerferien künftig vorzuverlegen.
„Die Vorverlegung der Sommerferien ist eine bildungspolitische
Schnapsidee. Damit würden die Ferien mitten im August und damit genau
im Hochsommer enden. Das löst kein einziges Problem, sondern schafft
neue“, so Krauss.
Für den FPÖ-Bildungssprecher handelt es sich dabei um ein
durchschaubares Ablenkungsmanöver von den tatsächlichen Missständen
und dem Bildungschaos an Wiens Schulen. „Statt über neue
Ferienregelungen zu philosophieren, sollte sich Emmerling endlich um
die Klimatisierung der Schulgebäude kümmern. Seit Jahren ist bekannt,
dass zahlreiche Wiener Schulen im Sommer zu regelrechten Hitzekammern
werden. Passiert ist dennoch nichts.“
Die FPÖ fordert daher ein umfassendes Programm zur klimatischen
Nachrüstung der Wiener Schulgebäude. „Wer die Probleme ernsthaft
lösen will, investiert in die Infrastruktur und nicht in
medienwirksame Scheindebatten über Ferienverschiebungen“, so Krauss.