FPÖ – Krauss: Anstatt Hausaufgaben zu machen, wollen NEOS an der Uhr drehen!

Wien (OTS) – „Wenn den NEOS nichts mehr einfällt, wird eben am
Kalender
herumgeschraubt. Anstatt ihre Hausaufgaben zu machen und Wiens
Schulen endlich fit für heiße Tage zu machen, wollen sie einfach die
Sommerferien vorverlegen“, reagiert der Wiener FPÖ-Klubobmann LAbg.
Maximilian Krauss auf die Aussagen von Bildungsstadträtin Bettina
Emmerling im heutigen Presse -Interview.

Mit einer Vorverlegung der Sommerferien werde jedenfalls kein
einziges Klassenzimmer kühler: „Das Problem ist nicht der Zeitraum
der Sommerferien, sondern dass viele Wiener Schulen auch im Jahr 2026
noch immer über keine ausreichende Beschattung, Kühlung oder moderne
Gebäudetechnik verfügen. Hitzewellen wird es auch künftig von Juni
bis September geben. Wer glaubt, sie durch eine Verschiebung der
Sommerferien lösen zu können, betreibt reine Symbolpolitik“, so
Krauss, der das Problem beim Namen nennt:

„Jede Asyl-Luxusresidenz verfügt heute über Klimaanlagen oder
leistungsfähige Kühl- und Lüftungssysteme, aber tausende Wiener
Kinder müssen in überhitzten Klassenzimmern lernen. Das Problem ist
die jahrzehntelange Vernachlässigung der Schulinfrastruktur durch die
Stadtregierung.“ Daher braucht es eine Hitzeschutz-Offensive für
Wiens Schulen: „Das kostet Geld, ist aber die einzige nachhaltige
Lösung.“

Krauss verweist zudem auf die weitreichenden Folgen einer
Änderung des Sommerferienkalenders: „Die NEOS, die selbsthonorierte
Wirtschaftsexpertise, scheinen auch diesmal zu übersehen, welche
organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen ein solcher
Eingriff auf Familien, die Touristiker und viele Betriebe hätte.“ Die
FPÖ fordert daher, das Problem zu lösen und nicht weiter im Kalender
zu verschieben: “Hier braucht Wien einen Kurswechsel, den es nur mit
der FPÖ geben kann“, schließt Krauss.