Wien (OTS) – Der neuerliche massive Stellenabbau beim Tiroler
Traditionsunternehmen Swarovski sei ein weiteres dramatisches
Alarmsignal für den desaströsen Zustand des Wirtschaftsstandorts
Österreich. Für die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm ist
die Hiobsbotschaft aus Wattens das direkte Ergebnis einer
wirtschaftsfeindlichen Politik der Verlierer-Ampel aus ÖVP, SPÖ und
Neos. „Der Kahlschlag bei Swarovski ist kein Einzelfall, sondern der
traurige Höhepunkt einer völlig verfehlten Politik. Wenn ein
internationaler Vorzeigebetrieb hunderte Mitarbeiter vor die Tür
setzen muss, weil der Kostendruck untragbar wird, dann läuten alle
Alarmglocken. Dieser Giftcocktail aus Rekord-Inflation, Energiepreis-
Wahnsinn und der höchsten Steuerlast seit Jahrzehnten, den uns diese
Regierung eingebrockt hat, zerstört systematisch unsere Betriebe und
vernichtet tausende Arbeitsplätze.“
Die von Swarovski genannten Gründe – Kostendruck und hohe Löhne –
seien laut Kolm direkt auf das Versagen der Regierung zurückzuführen.
„Die Lohnnebenkosten sind in Österreich exorbitant hoch und fressen
die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen auf. Anstatt die
Betriebe und die arbeitenden Menschen endlich zu entlasten, schaut
die Regierung tatenlos zu, wie ein Traditionsunternehmen nach dem
anderen ins Wanken gerät. Das ist kein Management, das ist die
organisierte Zerstörung unseres Wohlstands“, erklärte Kolm.
Besonders scheinheilig seien die Reaktionen der Tiroler ÖVP.
„Wenn die zuständige ÖVP-Landesrätin jetzt Betroffenheit heuchelt und
von Swarovski ‚Verantwortung‘ einfordert, ist das an Zynismus kaum zu
überbieten. Es ist ihre eigene Partei, die in der Bundesregierung als
Teil der Verlierer-Ampel die Rahmenbedingungen schafft, die
Traditionsbetriebe wie Swarovski in die Knie zwingen. Anstatt
Krokodilstränen zu vergießen, sollte die ÖVP endlich ihre
katastrophale Standortpolitik beenden“, so Kolm. Es sei ein
Offenbarungseid, wenn die Politik nur noch den Niedergang verwalten,
aber keine Impulse für Wachstum mehr setzen könne.
Abschließend forderte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin
einen radikalen Kurswechsel: „Österreich braucht keine Verlierer-
Ampel, die zusieht, wie unsere Industrie ausblutet und Familien in
die Armut getrieben werden. Wir brauchen eine echte Standortoffensive
mit massiven Steuersenkungen, einer vernünftigen Energiepolitik, die
auf Versorgungssicherheit und Leistbarkeit setzt, und ein Ende der
irrsinnigen Sanktionspolitik, die uns mehr schadet als allen anderen.
Es ist höchste Zeit für eine Politik, die wieder für Österreich und
seine Bevölkerung arbeitet.“