Wien (OTS) – Mit Befremden reagierte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin
NAbg. Dr.
Barbara Kolm auf die jüngsten Aussagen des SPÖ-Wirtschaftssprechers
NAbg. Dr. Christoph Matznetter. „Wenn ein Wirtschaftssprecher der SPÖ
die wirtschaftliche Realität derart verkennt und sich in
Nebenschauplätzen wie Quoten-Debatten verliert, zeigt das eine
bedenkliche Fehleinschätzung der aktuellen Herausforderungen“, so
Kolm.
Das Eingeständnis, dass die SPÖ große Teile ihrer einstigen
Kernwählerschaft verloren hat, führe bei Dr. Matznetter offenbar
nicht zu einer kritischen Selbstreflexion, sondern zu einer
pauschalen Abwertung jener Bürger, die sich enttäuscht abwenden. „Die
Wähler mit dem Verweis auf ‚Rattenfänger‘ indirekt zu kritisieren,
zeugt von wenig Verständnis für die Sorgen der Menschen, die unter
der aktuellen Politik leiden“, erklärte Kolm.
Für Kolm sei es zynisch, von allgemeinen Karrierechancen zu
sprechen, während die Inflation die Ersparnisse der Bürger auffresse
und die hohe Steuer- und Abgabenlast die fleißigen Menschen und
Betriebe belaste. „Es stellt sich die Frage, von welchen Erfolgen der
Sozialdemokratie Dr. Matznetter spricht, angesichts einer
Rekordinflation, sinkender Realeinkommen und einer drohenden
Rezession. Die von der Regierung zu verantwortende Wirtschaftslage
spricht eine andere Sprache“, so die Wirtschaftssprecherin.
Die von der SPÖ angepriesenen Preiseingriffe seien keine
nachhaltige Lösung, sondern verstärken lediglich die Symptome einer
verfehlten Energie- und Sanktionspolitik. „Was es bräuchte, wären
strukturelle Reformen und eine echte Entlastung für den
Wirtschaftsstandort, anstatt nur an den Preisschrauben zu drehen.
Hierzu liefert die SPÖ aber keine überzeugenden Konzepte“,
kritisierte Kolm.
Abschließend stellte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin
fest: „Die völlige Themenverfehlung der SPÖ zeigt sich nun auch im
kürzlich präsentierten Doppelbudget, das eine neue Belastungswelle
für ganz Österreich bedeutet. Anstatt die Österreicher zu entlasten,
wird ein Paket geschnürt, das Familien, Pensionisten, Arbeitnehmer
und Unternehmer sofort mit neuen Lasten konfrontiert. Dieses Budget
ist ein Zeugnis fehlender wirtschaftlicher Kompetenz und trifft durch
die Teuerungspolitik gerade Frauen und Alleinerziehende besonders
hart. Die Österreicher brauchen jetzt Entlastung statt neuer Lasten.
Eine verantwortungsvolle Politik für unseren Standort und unsere
Bürger wird es nur mit einer starken freiheitlichen Kraft und einem
Volkskanzler Herbert Kickl geben.“