Wien (OTS) – „Wenig überraschend fällt das neue
IMD-Wettbewerbsranking 2026
blamabel aus: Österreich verschlechtert sich weiter – innerhalb eines
Jahres von Platz 26 auf 29 unter 69 Staaten – und verharrt damit klar
im Mittelfeld statt in der Spitzengruppe“, hielt heute FPÖ-
Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm fest.
„Während die schwarz-rot-pinke Regierung in ihrer
Industriestrategie vollmundig ankündigt, Österreich unter die Top 10
der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften zurückzubringen, wird
unser Land durchgereicht, und zwar um drei Ränge auf Platz 29! Das
ist das schlechteste Ergebnis, das Österreich jemals hatte.
Deutlicher kann man das wirtschaftspolitische Versagen dieser
Koalition nicht dokumentieren“, betonte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.
„Das Schweizer Ranking liefert einen ungeschönten internationalen
Vergleich über mehr als 300 Indikatoren und Österreich fällt bei
Inflation, Wirtschaftswachstum, Risikokapital, Unternehmensgründungen
sowie bei Budgetdefizit und Verschuldung zurück. Das liegt genau an
den Strukturproblemen, die diese Bundesregierung nicht reformieren
will. Sie redet sich stattdessen nur auf externe Schocks wie Kriege
oder Pandemien aus“, kritisierte Kolm und weiter: „So ein Ranking ist
nicht für Expertendiskussionen – Wettbewerbsfähigkeit entscheidet
über Löhne, Jobs und Kaufkraft aller Menschen. Wenn Österreich
zurückfällt, verliert vor allem der Arbeitnehmer. Schwache
Wettbewerbsfähigkeit – geringere Produktivität – geringere Reallöhne
und unsichere Perspektiven. Nicht umsonst ist unsere jährliche
Produktivität unter dem Niveau von 2006, nicht umsonst zählt
Österreich nicht mehr zu den zehn reichsten Länder der Welt, nicht
umsonst müssen immer mehr Österreicher Abstriche bei den
Lebensstandards machen.“
„Wer Wettbewerbsfähigkeit wirklich ernst nimmt, muss die
strukturellen Ursachen mit tiefgreifenden Reformen angehen. Der
ausufernde Nanny-Staat, die zu hohen Abgaben, die
wachstumsfeindlichen Regulierungen und eine völlig verfehlte Bildungs
– und Migrationspolitik. Trotz enormer Bildungskosten können rund 30
Prozent der Menschen nicht ausreichend gut lesen und schreiben“, so
Kolm.
„Ein wirtschaftlich schwacher und sozial angespannter Standort
führt zu immer höheren Steuern, weniger Chancen und sinkendem
Wohlstand. Ohne Investitionen, Unternehmertum, qualifizierte
Zuwanderung und funktionierende Bildung gibt es keine steigenden
Einkommen. Für den Bürger bedeutet ein Abrutschen im Ranking nicht
Statistik, sondern reale Verschlechterungen seines Lebens, nämlich
weniger Kaufkraft, unsicherere Jobs, und ein Staat, der immer mehr
kostet, aber immer weniger leisten kann. Nur mit angebotsorientierter
Wirtschaftspolitik, mit soliden Staatsfinanzen, stärkerem
Kapitalmarkt, funktionierendem Arbeitsmarkt und radikaler
Deregulierung wäre ein Aufholen möglich, aber ÖVP, SPÖ und NEOS sind
komplett überfordert“.