Wien (OTS) – „Dass Österreichs Wirtschaftsleistung gegenüber dem
Vorquartal um 0,2
Prozent gewachsen ist, bietet keinen Anlass für Jubelmeldungen. Diese
Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts ist vielmehr auf statistische
Schwankungen als auf ein tatsächliches und nachhaltiges
Wirtschaftswachstum zurückzuführen. Angesichts der Herausforderungen,
mit denen der Wirtschaftsstandort Österreich seit Jahren konfrontiert
ist, stellt dieses Ergebnis ein Armutszeugnis für die Politik der
schwarz-rot-pinken Verliererkoalition dar. Dies gilt umso mehr, als
die OECD heute ihre BIP-Prognose für Österreich für das Jahr 2026 auf
lediglich 0,7 Prozent gesenkt hat“, erklärte FPÖ-
Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zu den aktuellen BIP-
Zahlen der Statistik Austria, wonach die heimische Wirtschaft im
ersten Quartal 2026 leicht gewachsen ist. Demnach lag das
Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent über dem Wert des vierten
Quartals 2025.
„Österreichs Wirtschaftsstandort verliert weiter an
Wettbewerbsfähigkeit und internationaler Bedeutung. Während andere
Staaten ihre Standortbedingungen verbessern, leiden die Unternehmen
hierzulande weiterhin unter einer der höchsten Abgabenquoten Europas,
überbordender Bürokratie und ständig steigenden regulatorischen
Belastungen. Unsere Betriebe kämpfen nach wie vor mit massiv
gestiegenen Energie- und Transportkosten“, erklärte Kolm.
Besonders besorgniserregend sei, dass die Regierung trotz der
anhaltenden Wirtschaftsschwäche keine strukturellen Reformen für den
Arbeits- und Wirtschaftsstandort in Angriff nehme. „Anstatt den
Faktor Arbeit zu entlasten, die Lohnnebenkosten rasch zu senken und
bürokratische Hürden abzubauen, produziert die Regierung laufend neue
PR-Ankündigungen. Entlastungen für unsere Unternehmen müssen jetzt
kommen und nicht erst irgendwann im Jahr 2028, wie dies kürzlich ÖVP-
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer in Aussicht stellte. Bis dahin
werden die Betriebe von ÖVP, SPÖ und NEOS weiterhin kräftig zur Kasse
gebeten. Am Ende sollen dann die Unternehmer ihre vermeintlichen
Entlastungen sogar noch selbst finanzieren“, kritisierte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.
„Wenn die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition ihren derzeitigen
Kurs fortsetzt, drohen Österreich weitere Jahre wirtschaftlicher
Stagnation. Die Menschen und Betriebe in unserem Land haben sich
jedoch eine Politik verdient, die Leistung belohnt,
Wettbewerbsfähigkeit stärkt und wieder echte Zukunftsperspektiven
schafft. Deshalb braucht es auch in der Wirtschaftspolitik einen
grundlegenden Systemwechsel. Dieser wird jedoch nur mit einem
Volkskanzler Herbert Kickl möglich sein“, betonte Kolm.