Wien (OTS) – Ein Jahr nach seiner historischen „Entscheidung für das
Volk“, den
Auftrag zur Regierungsbildung zurückzulegen, zog FPÖ-
Bundesparteiobmann und Klubobmann Herbert Kickl heute im exklusiven
Interview mit AUSTRIA FIRST Bilanz – hier zum Nachhören . Die
katastrophale Lage des Landes sei die tägliche Bestätigung dafür,
dass sein damaliger Schritt, keine faulen Kompromisse mit der ÖVP
einzugehen, der einzig richtige für Österreich gewesen sei. „Das war
damals die goldrichtige Entscheidung und davon bin ich auch heute
noch zu 100 Prozent überzeugt. Ich würde diese Entscheidung genauso
wieder treffen. All das, was jetzt passiert, oder besser gesagt nicht
passiert, ist die tägliche Bestätigung dafür: Das Defizit explodiert,
der Wirtschaftsaufschwung ist nur herbeigewünscht und die Menschen
können sich das Leben nicht mehr leisten“, so Kickl.
Die ÖVP habe damals keinerlei Interesse an der vom Wähler
gewollten Veränderung gezeigt und stattdessen versucht, die
Freiheitlichen mit Posten zu ködern, um den alten Kurs fortsetzen zu
können. „Man hat auf Seiten der ÖVP geglaubt, dass man mir nur die
Kanzlerkarotte hinhalten muss und ich beiße dann schon zu und verrate
alle unsere Versprechen an die Bevölkerung. Aber da bin ich aus einem
völlig anderen Holz geschnitzt, so etwas ist mit mir nicht zu machen.
Der Wählerauftrag war Veränderung und ein Systemwechsel, keine
Fortsetzung des alten Kurses unter neuem Namen!“
Die aktuelle Situation in Österreich verglich der FPÖ-Chef mit
einem Flächenbrand, dem die Regierung hilflos gegenüberstehe. „Ich
vergleiche die Situation in Österreich mit einem Flächenbrand. Die
politischen Brandherde heißen Mieten, Energiepreise,
Lebensmittelpreise, Pleitewelle und ein Desaster im Gesundheits-,
Bildungs- und Sicherheitsbereich. Und die Brandbekämpfungsgruppe,
also diese Regierung, ist vollkommen überfordert. Es gibt keine
Führung, keinen Plan, kein Team. Die sind mehr mit sich selbst
beschäftigt als mit der Zukunft des Landes“, erklärte Kickl. Für die
Bevölkerung sei im letzten Jahr nichts besser geworden, im Gegenteil:
„Wenn die Herrschaften Stocker, Babler und Meinl-Reisinger einen
Funken Verantwortungsgefühl im Leib hätten, dann müssten sie auf der
Stelle zurücktreten. Das wird nichts mehr. Das ist nur eine
Verlängerung des Leidens auf Kosten der Zukunft des Landes.“
Die große Lehre sei, dass es klare Verhältnisse brauche. Die
„Verlierer-Ampel“ habe bewiesen, dass sie eine Einheitspartei der
faulen Kompromisse sei, die das Land in den Stillstand führe.
Demgegenüber stehe die FPÖ als einzige Alternative für einen echten
Wandel. Abschließend stellte Kickl klar: „Es braucht klare
Verhältnisse und eine starke freiheitliche Partei als Schlüssel zum
notwendigen Systemwechsel. Nur so können wir den Schulterschluss mit
der Bevölkerung vollziehen und eine Politik machen, in der die
Menschen ihre Sorgen und Hoffnungen wiedererkennen. Die nächste Wahl
wird eine Entscheidungsfrage: Weiterwurschteln mit der Einheitspartei
oder ein mutiger Neustart für Österreich mit der FPÖ. Wir sind
bereit!“
Das ganze Gespräch mit Herbert Kickl gibt es auf der AUSTRIA-
FIRST-Homepage https://austriafirst.at/ zum Nachhören. AUSTRIA FIRST
gibt es ab sofort übrigens auch als Podcast:
https://podcast.austriafirst.at/ .