Wien (OTS) – Am Linzer Urfahraner Markt fand heute in einem bis auf
den letzten
Platz gefüllten Festzelt die traditionelle 1.-Mai-Kundgebung der FPÖ
statt. In seiner Rede betonte FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg.
Herbert Kickl, dass die FPÖ so stark wie möglich werden müsse, um das
„Weiterwurschteln mit faulen Kompromissen“, wie es die Verlierer-
Ampel mache, zu beenden: „Der Systemwechsel ist möglich. Die klaren
Verhältnisse sind möglich. Die guten Jahre für Österreich sind
möglich. Dazu fehlt nicht mehr viel, sie sind zum Greifen nahe und
nur mehr eine Nationalratswahl entfernt! Dann treten wir ein in eine
neue Epoche, in der dann die Menschen sagen: Das ist eine gute Zeit,
da geht es vernünftig und gerecht zu. Wenn wir Freiheitliche kommen,
dann kommt Gerechtigkeit!“
Wenn sich die Menschen heute mit ihrem Gehalt oder ihrer Pension
das Leben kaum oder nicht mehr leisten können, sei das nicht deren
Fehler, sondern der Fehler des Systems. Das hätten die Systemparteien
verursacht. Dass es keine „gute alte Zeit“ gegeben habe, wie ÖVP-
Kanzler Stocker behauptet hatte, sei „absoluter Schwachsinn“.
Österreich sei einmal ein Land gewesen, in dem für die Menschen das
„kleine Glück“ erreichbar gewesen sei. „Österreich war einmal ein
Land, wo man mit dem Geld, das man verdient hat, die
Lebenserhaltungskosten für sich und seine Familie abdecken konnte.
Und das, obwohl oft nur einer der Familie gearbeitet hat. Wenn man
sparsam und tüchtig war, konnte man sich etwas aufbauen. Es war eine
Zeit, in der man Zinsen bekommen hat, wenn man sein Geld auf die Bank
gebracht hat. Wir waren ein Land, in dem Kinder auf den Straßen und
in den Parks unbehelligt spielen konnten, ohne dass die Eltern Angst
haben mussten. Österreich war ein Land, in dem Frauen und Mädchen
sich in öffentlichen Verkehrsmitteln und Freibädern frei bewegen
konnten und wir in den Städten Herren im eigenen Haus waren. Es war
eine Zeit, in der wir keinen Islamismus gekannt haben, keine
Messerstechereien und in der Integration eine Bringschuld gewesen
ist! Und wir waren ein Land, das auf der ganzen Welt für seine
Neutralität und Friedensliebe geachtet war“, schilderte Kickl.
Es müsse daher das Ziel sein, diese „gute alte Zeit zu einer
guten neuen Zeit“ zu machen. Dafür seien jedoch klare
Weichenstellungen und klare Verhältnisse notwendig, die es
herbeizuführen gelte. „Die erste klare Entscheidung, die wir
brauchen: keine neuen Steuern und keine Steuererhöhungen! Es braucht
Steuersenkungen für jene, die Leistung erbringen, für Arbeitnehmer
und für Unternehmer. Der zweite entscheidende Schritt ist: Wir müssen
mit dem eisernen Besen durch die Bürokratie fahren. Im Zweifel weg
mit Regeln und Vorschriften, her mit Freiraum. Die dritte klare
Entscheidung ist das Abstellen von Dingen, die keiner braucht, und
das heißt: keinen Cent mehr für linke NGOs, für illegale Einwanderer
und die Ukraine! Wir müssen leistbare Energie wieder sicherstellen
und dafür den ‚Green Deal‘ beerdigen, bevor er uns und unsere
Wirtschaft beerdigt. Damit packen wir auch das Teuerungsproblem an
der Wurzel. In der Verfassung muss das Staatsziel hundertprozentige
Neutralität in alle Richtungen heißen und eine klare Entscheidung für
ein freies und selbstbestimmtes Österreich getroffen werden“, zählte
der freiheitliche Bundesparteiobmann auf.
Kickl forderte auch einen Stopp der Islamisierung sowie der
illegalen Masseneinwanderung, den eine FPÖ-geführte Bundesregierung
umsetzen würde: „Wir entscheiden uns klar für eine ‚Festung
Österreich‘ , gebaut aus Paragraphen und Verordnungen, um unsere
Kultur, unsere Sprache und auch unser Sozialsystem zu schützen.
Daher: Asylstopp für Völkerwanderer, keine Mindestsicherung mehr für
sie und auch keine anderen Geldleistungen mehr. Dann werden wir
sehen, wie schnell viele wieder unser Land verlassen. Es braucht
Remigration für angebliche Schutzsuchende, die uns mit ihrem
Verhalten verachten oder gefährden!“
Scharfe Kritik übte Kickl an der SPÖ, die zu einer „Partei der
Randgruppen“ geworden sei, bei der sich alles nur mehr um
„Masseneinwanderung, Gendern und darum, wie man die Bevölkerung noch
weiter aussackelt“ drehen würde. „Da haben sie sich mit den
verwahrlosten Schwarzen und den größenwahnsinnigen Rosaroten in der
Verlierer-Ampel mit den Richtigen gefunden. Mit all denjenigen, die
in diesem Land Leistung erbringen, haben sie nichts am Hut. Und da
rede ich auch von denjenigen, die als Pensionisten ein arbeitsreiches
Leben hinter sich haben. Es ist eine Schande, wenn diejenigen, die
ihren Beitrag bereits geleistet haben, von der Verlierer-Ampel nur
mehr als Kostenstelle betrachtet werden! All jene, die Leistung
erbringen oder erbracht haben, die werden es mit uns Freiheitlichen
besser haben“, führte Kickl weiter aus und dankte ausdrücklich allen,
für die der heutige Feiertag ein Arbeitstag ist.
Der FPÖ-Bundesparteiobmann ging auch auf die aktuellen Skandale
rund um den ORF ein, der „sich gerade selbst in die Luft“ sprenge.
Das System im ORF sei jedoch das Spiegelbild im Kleinen der Republik
im Großen: „Schaut man auf die ORF-Skandale, schaut man dem System
der Einheitsparteien mitten in die Magengrube. Wir haben überall das
gleiche Problem: eine riesige Kluft zwischen selbsternannten
politischen Eliten und ihren Systemlingen auf der einen und dem Volk
auf der anderen Seite. Dass die normale Bevölkerung die Suppe der
Verlierer-Ampel auslöffeln muss, ist genauso wie im ORF. Dort müssen
auch die kleinen Mitarbeiter den Kopf hinhalten für Selbstdarsteller
und Wichtigtuer. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – im ORF
genauso wie in der Bundesregierung!“ Die ORF-Haushaltsabgabe müsse
sofort abgeschafft und Licht ins Dunkel aller Skandale am Küniglberg
gebracht werden.