FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Nullnummer der Bundesregierung verzögert sich weiter – sofort Steuern senken, um Mega-Inflation zu verhindern!“

Wien (OTS) – Scharfe Kritik üben die Abgeordneten zum Nationalrat und
Energiesprecher Axel Kassegger und Paul Hammerl an der völlig
falschen Vorgehensweise der Bundesregierung auf die massiv
gestiegenen Spritpreise. Die angekündigte „Spritpreisbremse“ ist zur
reinen Nullnummer mutiert, die weder die Transportwirtschaft entlaste
noch die Bevölkerung vor einer neuen Teuerungswelle schütze.

„Während die Bundesregierung weiter herummurxt, explodieren die
Kosten im Transportbereich. Das ist brandgefährlich, denn
Transportkosten stecken in praktisch jedem Produkt, das wir täglich
kaufen“, so Kassegger und Hammerl. Die aktuellen Zahlen sprechen eine
klare Sprache. Die Dieselpreise sind seit Jahresbeginn um über 46
Prozent gestiegen. Das ist ein Kostenschock, der sich unweigerlich
durch die gesamte Wirtschaft frisst. Hammerl und Kassegger warnen vor
einer drohenden „Mega-Inflation“: „Wenn der Transport teurer wird,
wird alles teurer. Das betrifft nicht nur Unternehmen, sondern jeden
einzelnen Haushalt.“

Besonders deutlich werde das im Alltag, der Wocheneinkauf wird
zum Luxus:

Der Salat aus Spanien, die Milch vom Bauern, das Brot aus der
Bäckerei – alles kommt per Lkw. Wenn der Dieselpreis um fast 50
Prozent steigt, verteuert sich der gesamte Einkauf spürbar. Am Ende
hat die Familie für denselben Einkauf plötzlich mehrere Euro mehr zu
bezahlen und das jede Woche.

Das Schnitzel im Gasthaus wird teurer:

Fleisch, Öl, Gewürze – alles wird geliefert. Wenn der Transport
teurer wird, steigen auch die Preise auf der Speisekarte. Aus dem 15-
Euro-Schnitzel werden schnell 18 oder 20 Euro.

Die Kosten für den Hausbau oder die Renovierung explodieren:

Ein Mehrfamilienhaus braucht hunderte Lkw-Fahrten: Zement,
Ziegel, Stahl, Holz. Jede einzelne Lieferung wird teurer. Das kann am
Ende mehrere zehntausend Euro Mehrkosten bedeuten – und treibt auch
Mieten weiter nach oben.

Online-Bestellungen kosten plötzlich mehr:

Die Waschmaschine, der Fernseher oder das Paket vom Onlinehändler
– alles wird transportiert. Höhere Spritkosten schlagen direkt auf
Liefergebühren oder Produktpreise durch.

Die Tankstelle treibt auch den Supermarktpreis:

Selbst Produkte aus Österreich – etwa Milch oder Gemüse – müssen
täglich von Bauernhöfen zu Verarbeitern und weiter in den Handel
transportiert werden. Jeder Kilometer wird teurer.

„Der Lkw ist das Rückgrat unserer Versorgung. Wenn hier die
Kosten explodieren, trifft das am Ende jeden Konsumenten“, betonten
Kassegger und Hammerl.

Die Vertreter der Transportbranche schlagen bereits Alarm, denn
die Treibstoffkosten machen bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten aus.
Immer mehr Betriebe geraten dadurch unter Druck, mit potenziell
dramatischen Folgen für Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit.„Es
ist wirtschaftspolitisch völlig verfehlt, auf halbherzige Maßnahmen
oder Eingriffe in Unternehmensmargen zu setzen. Was wir jetzt
brauchen, ist eine klare, sofort wirksame Entlastung über den
Steuerweg“, forderte Kassegger.

Konkret sprachen sich Kassegger und Hammerl wiederholt für die
Halbierung der Mineralölsteuer und die Abschaffung der CO₂-Bepreisung
aus. „Jeder Tag des Zuwartens treibt die Preise weiter nach oben. Die
Bundesregierung riskiert sehenden Auges eine neue massive
Inflationswelle“, so Kassegger und Hammerl abschließend. „Wer jetzt
nicht handelt, wird die Teuerung später nicht mehr einfangen können.“