Wien (OTS) – Als „organisierten Verrat an den heimischen
Bauernfamilien“
bezeichnete FPÖ-Bundesrat Thomas Karacsony die aktuelle Agrarpolitik
der ÖVP und der EU. Die österreichischen Bauern stünden mit dem
Rücken zur Wand, während die Verantwortlichen in Wien und Brüssel
ihren Ausverkauf betreiben.
„Die Getreidepreise und Erzeugerpreise fallen ins Bodenlose,
während weiterhin tonnenweise Billigware aus der Ukraine in unsere
Märkte gekarrt wird. Das ist nichts anderes als der Ausverkauf der
heimischen Landwirtschaft – organisiert von der EU-Kommission und
abgesegnet von der ÖVP, die sich immer noch Bauernpartei nennt, in
Wahrheit aber längst zur Verräterpartei geworden ist!“, kritisierte
Karacsony.
Besonders empört zeigte sich der FPÖ-Bundesrat über die
realitätsfernen Aussagen von Ex-EU-Kommissar Franz Fischler: „Als
wäre das nicht genug, meldet sich Ex-EU-Kommissar Franz Fischler zu
Wort und verhöhnt die Bauern. Wer behauptet, ein 50-Hektar-Bauer sei
nur 30 Tage im Jahr beschäftigt, der hat entweder den Bezug zur
Praxis völlig verloren – oder er will bewusst die harte Arbeit
unserer Bauernfamilien kleinreden. Solche Aussagen sind eine Schande
und ein Schlag ins Gesicht all jener, die Tag für Tag für unsere
Ernährung und die Pflege unserer Kulturlandschaft schuften. Die ÖVP
soll sich zu den Aussagen ihres Parteikollegen äußern – wenn sie das
nicht tut, dann ist sie offensichtlich geschlossen seiner Meinung!“
Die Wahrheit sei klar, so Karacsony: „Ohne Bauern geht gar
nichts. Ohne unsere Arbeit gibt es keine sicheren Lebensmittel, keine
gepflegte Kulturlandschaft, keinen ländlichen Raum. Wir sind das
Rückgrat des Landes – und trotzdem werden wir von den Machthabern in
Wien und Brüssel wie Bauernopfer auf dem Schachbrett der Globalisten
behandelt.“
Abschließend stellte Karacsony unmissverständliche Forderungen:
„Wir Freiheitliche machen dieses Spiel nicht länger mit. Wir fordern
einen sofortigen Stopp der Billigimporte aus der Ukraine und vor
allem eines: Respekt vor der Lebensleistung unserer Bauern. Denn
eines ist sicher: Ohne Bauern geht es nicht – und ohne Bauern gibt es
keine Zukunft für Österreich!“