Wien (OTS) – „Während unsere heimischen Bauern unter Dürre,
explodierenden
Produktionskosten, sinkenden Erträgen und immer neuen Auflagen
kämpfen, öffnet die EU die Tür für künstlich erzeugtes Laborfleisch.
Die falsche EU-Politik darf nicht zuerst unsere Landwirtschaft
zerstören und dann die Ausfälle mit Laborfleisch ersetzen“, warnte
der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. „Das kommt für uns
Freiheitliche nicht infrage!“
„Unsere Bauern produzieren hochwertige, sichere und regionale
Lebensmittel. Genau diese bäuerliche Lebensmittelversorgung müssen
wir stärken und schützen – und nicht milliardenschweren Konzernen den
Weg ebnen, die mit künstlich erzeugtem Fleisch neue Märkte erobern
wollen“, so Hauser. Hauser fordert daher in seinem aktuellen
Entschließungsantrag, dass die Europäische Kommission die Zulassung
von aus Zellkulturen gewonnenem Fleisch verbietet, solange
gesundheitliche Risiken, langfristige Konsumfolgen und offene Fragen
der Herstellung nicht unabhängig und umfassend geklärt sind. Zudem
sollen die Mitgliedstaaten weiterhin selbst entscheiden dürfen, ob
sie Herstellung, Verkauf und Verwendung von Laborfleisch aus Gründen
des Gesundheits-, Verbraucher- und Kulturgüterschutzes verbieten oder
einschränken.
„Künstlich gezüchtete Zellmasse ist kein Steak und kein
Schnitzel!“ Die EU darf die Bürger nicht zu Versuchskaninchen machen,
daher wollen wir Freiheitliche den Verkauf von Laborfleisch
verbieten“, stellte Hauser klar.
Für den Freiheitlichen steht Laborfleisch auch für eine falsche
Agrarpolitik: „Während die Bundesregierung erfolglose Dürre-Gipfel
abhält, bleibt rasche und unbürokratische Hilfe für unsere Bauern
aus. Gleichzeitig schrumpfen die Erträge, die Kosten explodieren und
mit Mercosur kommt ein weiteres Desaster auf unsere Landwirtschaft
zu. Die Konsequenz ist, dass täglich im Schnitt acht Bauernhöfe wegen
Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden, was wir stoppen müssen.“
Abschließend betonte Hauser: „Wir wollen die regionale
Wertschöpfung mit guten Lebensmitteln für unsere Bürger erhalten und
damit den Bauernstand absichern! Deswegen muss Laborfleisch, eine
weitere fragwürdige Geschäftsidee der Globalisten, in Österreich und
in der EU verboten werden.“