FPÖ – Hauser: Freiheitliche Delegation enthält sich bei GAP-Bericht – „Verbesserung, aber bei Weitem nicht ausreichend“

Wien (OTS) – Bei der bevorstehenden Abstimmung im Europäischen
Parlament über den
Initiativbericht zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 hat
sich die freiheitliche Delegation enthalten. „Zwar wurden einige
langjährige Forderungen der FPÖ übernommen – etwa
Entbürokratisierung, Verringerung der Abhängigkeit von Importen und
das Verbot von Pflanzenschutzmitteln nur bei Vorhandensein
praktikabler Alternativen“, erklärt Gerald Hauser, FPÖ-EU-
Abgeordneter. „Doch das reicht bei Weitem nicht aus.“

Der Bericht sieht eine Aufstockung des GAP-Budgets vor und hält
am Zwei-Säulen-Modell fest, doch wesentliche Gefahren für die
heimische Landwirtschaft bleiben unberücksichtigt. „Es handelt sich
um den Zeitraum 2028 bis 2034, in dem Mercosur durchgedrückt und der
EU-Beitritt der Ukraine vorangetrieben werden soll – beides mit
katastrophalen Folgen für unsere Bauern“, warnt Hauser.

„Die GAP gibt es seit 60 Jahren, gebracht hat sie wenig – im
Gegenteil: Das Bauernsterben hört nicht auf und Billigimporte
gefährden die heimische Produktion! Unsere heimischen Produkte sind
angesichts steigender Energiepreise und zunehmender Konkurrenz nicht
mehr wettbewerbsfähig.“ Hauser fordert: „Die EU darf nicht weiter die
Interessen der globalen Agrarkonzerne über die der heimischen Bauern
stellen. Wir brauchen eine klare Stärkung der heimischen Produktion
und ein entschlossenes NEIN zu Mercosur und dem Ukraine-Beitritt.“