Wien (OTS) – „Diese ideologiegetriebene Politik der Europäischen
Union, die auch
von der schwarz-rot-pinken Regierung voll unterstützt wird, führt
zwangsläufig dazu, dass die Energiepreise in Österreich weiter
ansteigen werden“, kommentierte heute der stellvertretende FPÖ-
Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl das von den EU-Energieministern
beschlossene Importverbot von russischem Gas.
„Weltweit gesehen sind Russland, die USA, Katar sowie Australien
die großen Exporteure von Erdgas. Wenn man nun Russland als einen der
wichtigsten Anbieter vom Weltmarkt ausschließt, entsteht ein
Verdrängungswettbewerb. Europa und Asien kämpfen um die verbleibenden
Gasmengen und der Kontinent, der bereit ist, einen Euro mehr zu
zahlen, bekommt die Lieferung. Das führt unweigerlich zu steigenden
Preisen, weil das verfügbare Volumen künstlich verknappt wird“,
erklärte Hammerl.
Russland könne die Mengen, die bisher nach Europa flossen, nicht
in gleicher Dimension nach Asien umleiten. „Wenn Europa nun auch noch
aus den letzten verbliebenen russischen Gaslieferungen – vor allem
über die Pipeline TurkStream und via LNG-Schiffe – aussteigt, müssen
wir den gesamten europäischen Osten mit Gas versorgen. Unsere
Infrastruktur ist dafür in dieser Größenordnung aber gar nicht
ausgelegt. Die Folge wird ein massiver Preisanstieg für Gas auch in
Österreich sein“, warnte Hammerl.
„Diese Politik, die von ÖVP, SPÖ und NEOS mitgetragen wird,
schadet unserer Wirtschaft, ist energiepolitisch kurzsichtig und
belastet letztlich die österreichische Bevölkerung ebenso wie die
heimische Industrie. Statt ideologischer Symbolpolitik braucht es
endlich eine Energiepolitik mit Hausverstand, die
Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und nationale Interessen in den
Vordergrund stellt“, betonte Hammerl.