Linz (OTS) – Der heutige Besuch von Andreas Babler in Linz soll sich
dem Vernehmen
nach dem Thema Fachkräfte und Qualifikation für die Arbeitswelt
widmen. Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich,
Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner nimmt dazu in einer
Pressemitteilung Stellung: „Das Thema Fachkräfte und Qualifikation
ist tatsächlich so wichtig, dass es jeden politischen
Verantwortungsträger in Oberösterreich beschäftigt. Babler bringt
dazu vermutlich den Blick von außen auf dieses Thema ein.“ Wenn die
SPÖ das Thema Fachkräfte in den Mund nehme, wecke das natürlich stets
Erinnerungen an die gefährlichen Beschwichtigungsversuche rund um die
Flüchtlingskrise 2015, dennoch glaube er, Haimbuchner, „dass heute
auch die SPÖ erkannt hat, dass der österreichische Arbeiter auch
zukünftig im Mittelpunkt des Produktionsprozesses steht und nicht der
syrische oder afghanische Intensivtäter“, so Haimbuchner weiter. ****
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Die Mehrheit der österreichischen Arbeiterschaft ist
gewerkschaftlich gut organisiert und wählt besonders in
Oberösterreich zu einem überwiegenden Teil die FPÖ. Das seien zwei
Parameter, die man ernst nehme und die sowohl der FPÖ als Arbeits-
und Wirtschaftspartei, aber auch die Gewerkschaft in Verantwortung
bringe. Haimbuchner: „Arbeitnehmer erwarten Lösungen von der
Gewerkschaft als Lohnverhandler und überparteiliche politische
Vertretung und von der FPÖ als politische Kraft für die richtigen
Rahmenbedingungen.“ Eine Situation, die Andreas Babler fairerweise
auch kennen solle, denn das Klientel eines Reinhold Binders in
Oberösterreich fühle sich mit Sicherheit nicht von Babler vertreten.
„Babler hat sich seit Regierungsbeginn leider völlig als Karikatur
eines Politikers entlarvt, der wie ein schlechter Laienschauspieler
ein paar Begriffe aus seiner linksextremen Jugend mit Neid, auf jeden
der fleißig ist, vereint. Der Klassenkampf aus der Mottenkiste ist
schlecht, aber zum Glück nur gespielt. Babler ist letztlich ein
unpolitischer Mensch, der hauptberuflich die Rolle eines
Arbeiterführers spielt“, zieht Haimbuchner humorvoll ein Resümee über
den Gast aus Traiskirchen. „Ich kann den Arbeitnehmern und auch der
Gewerkschaft garantieren, dass die Löhne am Lohnzettel und auch real,
bemessen an Kaufkraft, wieder steigen werden, wenn die FPÖ regiert!
Durch Senkung der Lohnnebenkosten, Steuersenkungen, Abschaffung der
CO 2- Steuer und durch eine Neuausrichtung im Gesundheitssystem, mit
mehr Leistung für die Beitragszahler.“
Zwtl.: Sozialistisches Unverständnis für wirtschaftliche
Zusammenhänge ist bekannte alte Sowjetschule
Haimbuchner weiter: „Während Babler mit neuen Steuern auf
Vermögen und Erbschaften die Industrie kaputtschlagen will, werden
wir Freiheitliche durch ein Ende der staatlichen Geldverschwendung
das Leben der Arbeitnehmer leistbarer und wirtschaftlich sicherer
machen. Schluss mit Migrantenförderungen aus dem Sportbudget, Schluss
mit Geldgeschenken für linksextreme NGOs. Das, was Babler mit dem
Geld in seinen Verantwortungsbereichen machte und macht, sollte
längst nicht mehr nur vom Wähler beurteilt werden.“
Das tiefe Unverständnis der SPÖ für wirtschaftliche Zusammenhänge
und ihre Tendenz dazu, die Wahrheit bewusst zu verdrehen, sei zwar
bekannte alte Sowjetschule, bedarf dennoch ab und an der
Richtigstellung und des Verweises: Den wiederholten Behauptungen
Oberösterreich etwa hole Wohnbaugelder beim Bund nicht ab, sei
einfach zu entgegnen. „Nicht umsonst wurde das Wohnbaupaket der
Bundesregierung kritisiert, weil es nur jene belohnt, die im Bereich
geförderter Wohnbau säumig waren. Oberösterreich ist in dem neuen
Förderpaket schlicht nicht förderwürdig, weil es Dank freiheitlicher
Wohnbaupolitik seit über zehn Jahren Spitzenreiter im Bereich
geförderter Wohnbau ist. Oberösterreichische Steuerzahler fördern
alle anderen Bundesländer. Das ist aber kein Problem des
oberösterreichischen Wohnbaus, sondern des Finanzzentralismus in
Österreich“, hebt Haimbuchner hervor, „dass die Liste der
Geldempfänger aus dem Wohnbaupaket des Bundes eine Liste der
Versäumnisse in der Wohnbaupolitik ist. Dass Oberösterreich auf
dieser Liste nicht zu finden ist bestätigt letztlich unsere Arbeit.“
Oberösterreich habe Dank seiner Struktur und einer stabilen
Landespolitik das Glück und manchmal auch das Nachsehen, das
Nettozahler in Systemen nun einmal haben, egal ob das die EU, die
Sozialversicherung oder das Wohnbaupaket des Bundes seien. „Dafür
aber haben wir in Oberösterreich enormes Potential, echte Fachkräfte,
Unternehmen mit Zukunft und eine Landespolitik mit starker
freiheitlicher Handschrift, die das alles auch in Zukunft sichert,
gemeinsam mit den Arbeitnehmern, als größter Wählergruppe, die sich
uns anvertraut hat“, so der freiheitliche Landesparteiobmann
abschließend.