Wien (OTS) – „Die Auswirkungen der desaströsen Klimapolitik sind die
Vernichtung
von Wertschöpfung und vor allem von hunderttausenden Arbeitsplätzen“,
erklärt der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider.
Hintergrund dieser Kritik ist die Prognose des deutschen Verbandes
der Automobilindustrie (VDA), wonach bis 2035 mindestens 225.00
Arbeitsplätze verloren gehen würden. Ähnliche Entwicklungen seien in
der gesamten EU zu befürchten, wobei dies auch Österreich mit seiner
Zulieferindustrie massiv treffen werde, ergänzt Haider.
„Die Ursachen für diese Entwicklung sind hausgemacht: Verteuerung
der Energie durch den Emissionshandel ETS, Verbrennerverbot,
Strafzahlungen in Milliardenhöhe auf Grund von EU-Flottenzielen und
überbordende Bürokratie“, stellt Haider fest. De facto zwinge die EU
die Autobauer an den Wünschen der Kunden vorbeizuproduzieren und
verteure gleichzeitig die Produktionskosten enorm. „Aus rein
ideologischen Gründen wird eine der wichtigsten europäischen
Leitindustrien kaputt gemacht“, so Haider.
„Die Autoindustrie ist nur die Spitze des Eisbergs. In Wahrheit
wird durch die Klimapolitik die Deindustrialisierung ganz Europas
vorangetrieben“, meint Haider. Deswegen sei eine Kehrtwende in der EU
-Politik unumgänglich, um diesen Niedergang aufzuhalten. „Wir haben
uns seit Langem gegen diese Politik gestellt. Es liegt jetzt vor
allem an der Europäischen Volkspartei, ob sie zu einer Politikwende
und einer Rückkehr zur Vernunft zum Wohl der Bürger und Unternehmen
bereit ist. Die Alternative ist eine weitere Zusammenarbeit der EVP
mit den destruktiven Kräften wie Sozialisten und Grünen, die Europa
immer schneller in den Abgrund führt“, schließt Haider.