Wien (OTS) – „Das erstinstanzliche Urteil eines ungarischen Gerichts
gegen einen
deutschen Antifa-Gewalttäter im Zusammenhang mit den brutalen
Angriffen in Budapest zeigt, dass Ungarn politisch motivierte Gewalt
ernst nimmt – auch dann, wenn sie von links kommt“, erklärte heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten, der zwar beim Geschlecht
– er bezeichnet sich als „non-binär“ – unentschlossen wirke, aber
dafür umso schlagkräftiger handelte, wegen seiner Beteiligung an
organisierten, gezielten Straßenangriffen, bei denen Menschen mit
Hämmern und anderen Schlagwerkzeugen attackiert und
zusammengeschlagen wurden, zu einer mehrjährigen Haftstrafe. Laut
Anklage und gerichtlicher Würdigung seien die Taten offenkundig in
Mordabsicht bzw. zumindest mit der Inkaufnahme tödlicher Folgen
begangen worden. Mehrere Opfer erlitten schwere, teils
lebensgefährliche Verletzungen.
„Wer Menschen auf offener Straße verfolgt und sie mit einem
Hammer zusammenschlägt, offenkundig in Mordabsicht, ist kein
Aktivist, sondern ein Gewalttäter. Alles andere ist bewusste
Verharmlosung und politischer Etikettenschwindel“, stellte Hafenecker
klar. Der freiheitliche Generalsekretär betonte, dass das Verfahren
belege, dass der ungarische Rechtsstaat die Opfer schützt und Gewalt
konsequent sanktioniert. „Ungarn nennt die Dinge beim Namen und
urteilt nach Recht und Gesetz. Genau das fehlt in Österreich
zunehmend.“
Scharfe Kritik übte Hafenecker zudem am ORF und am
linksgedrallten Mainstream: „Selbst nach einem klaren Gerichtsurteil
wird linker Terror nicht als solcher benannt. Stattdessen ist von
‚Aktivisten‘, ‚umstrittenen Verfahren‘ oder angeblichen politischen
Motiven die Rede, während der Umstand, dass Menschen offenkundig in
Tötungsabsicht mit Hämmern attackiert wurden, medial relativiert oder
ausgeblendet wird.“ Diese Täter-Opfer-Umkehr sei brandgefährlich.
„Wer Gewalt sprachlich entschärft, senkt die Hemmschwelle für die
nächste Tat – auch noch finanziert durch Zwangsgebühren.“
Die FPÖ werde weiterhin darauf drängen, dass linker Extremismus
endlich als das behandelt wird, was er ist: eine reale Bedrohung für
Leib, Leben und Rechtsstaat. Hafenecker abschließend: „Ungarn
handelt. Österreich schaut weg. Und der Mainstream hilft dabei.“