FPÖ – Hafenecker: „Rot-schwarzes Skandal-Duo Lederer und Schütze muss sofort von ORF-Stiftungsratsspitze zurücktreten!“

Wien (OTS) – Nach den brandaktuellen Enthüllungen von „ExtraDienst“
und „Krone“
müsse es sofort „Game over“ für den SPÖ-Mann und ORF-
Stiftungsratsvorsitzenden Lederer und seinen von der ÖVP
installierten Stellvertreter Schütze heißen, forderte heute FPÖ-
Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA:
„Wie heute bekannt wurde, soll Lederer nicht nur ORF-Generaldirektor
Weißmann mit Jobverlust gedroht haben, wenn nicht gewisse
Produktionsfirmen am Küniglberg zum Zug kommen, sondern er hat
offenbar gemeinsam mit seinem schwarzen ORF-Stiftungsratsvize Schütze
gegen einen ORF-Radiobeitrag interveniert, in dem die Ärztekammer
nicht gut weggekommen ist, für die beide gleichzeitig auch als
Berater tätig sind. Das stinkt nach Unvereinbarkeit, purer
Geschäftemacherei unter Ausnutzung des ORF-Stiftungsratsmandats und
erinnert an Geschäftsmethoden, die sonst nur einer gewissen, von
einer großen Mittelmeerinsel stammenden Personengruppe zugeschrieben
werden! Stocker und Babler müssen als Parteichefs dieses rot-
schwarzen Skandal-Duos endlich die Reißleine ziehen und für ihren
Rücktritt sorgen!“ Wenn man nun auch bedenke, dass gegen ORF-
Generaldirektor Weißmann keine Vorwürfe der sexuellen Belästigung im
strafrechtlichen Sinne vorliegen würden, wie die beiden von der FPÖ
nominierten ORF-Stiftungsräte Ing. Peter Westenthaler und Prof.
Christoph Urtz in ihrer KommAustria-Beschwerde bereits dargelegt
hatten, ließe das nur eine Vermutung zu: „Möglicherweise haben
Lederer und Schütze Weißmann zum Rücktritt gedrängt, weil er bei
ihren Geschäften nicht mitspielen wollte!“

Hafenecker erinnerte daran, dass gerade ORF-
Stiftungsratsvorsitzender Lederer seit Wochen in einem Skandalsumpf
versinke, angefangen bei seiner Benko-Connection über die Drohung
gegen „profil“-Chefredakteurin Thalhammer bis hin zu seinen
Beraterjobs für den ORF-Geschäftspartner ÖSV und den ORF-Funkhaus-
Käufer Rhomberg und zu seiner kolportierten Intervention für die
Produktionsfirma Interspot: „Alles deutet darauf hin, dass sich der
rote Lederer neben seinem ORF-Stiftungsratsvorsitz als privater
‚Goldgräber‘ am Küniglberg betätigt. Der Vertrauensmann des Marxisten
Babler im ORF-Kontrollgremium hat offenbar so gar keine Scheu vor dem
‚bösen Kapital‘, wenn er mit ihm gute Geschäfte machen kann. Das
zeichnet auch ein katastrophales Sittenbild der SPÖ. Immerhin hält
ihm der Obermarxist im Vizekanzleramt nach wie vor die Stange“,
schilderte Hafenecker.

Hinsichtlich Skandalen und Geschäftemachereien stehe der ÖVP-Mann
Schütze seinem roten Kollegen Lederer kaum nach. Laut Medienberichten
soll ein Event seiner PR-Agentur von drei ORF-Firmen gesponsert
worden sein. „Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:
Der ORF selbst, die Vermarktungsgesellschaft ORF Enterprise und die
ORF-Tochter ORS finanzieren mit dem Geld der ORF-Zwangssteuerzahler
eine Lobbying-Party im Umfeld des Eliten-Auflaufs Forum Alpbach, als
dessen Mitveranstalter die PR-Agentur eines ORF-Stiftungsrats
auftritt. Die nun enthüllte Beschwerde über einen der Ärztekammer
nicht genehmen ORF-Radiobetrag, für die Schütze und Lederer als
Berater tätig sind, ist da noch das sprichwörtliche Tüpfelchen auf
dem i!“

Hafenecker forderte daher Bundeskanzler Stocker und Vizekanzler
Babler als Parteichefs von ÖVP und SPÖ dazu auf, sofort für den
Rücktritt von Lederer und Schütze zu sorgen: „Eines muss beiden klar
sein: Das ist kein reiner ORF-Skandal, sondern genauso ein ÖVP- und
SPÖ-Skandal, in den sie ihre Parteien mit jedem Tag weiter
hineinreiten, wenn sie nicht endlich reinen Tisch machen! Dass der
ORF einer Totalreform bedarf, mit der auch die Zwangssteuer
abgeschafft werden muss, braucht man in diesem Zusammenhang gar nicht
mehr zu betonen, das liegt auf der Hand!“