FPÖ – Hafenecker: „Programmdirektorin verteilt inmitten der ORF-Chaostage noch drei Osternesterl“

Wien (OTS) – Die Empörung über die Traumgagen am Küniglberg ist noch
nicht vorbei,
da werden beim ORF schon wieder drei Leitungspositionen besetzt.
Diesmal dafür verantwortlich: Stefanie Groiss-Horowitz. Unter der
schwarz-grünen Regierung zur Programmdirektorin aufgestiegen,
ernannte sie nun drei ihrer Kolleginnen zu Ressort- bzw.
Redaktionsleiterinnen. FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg.
Christian Hafenecker: „So kurz vor Ostern werden am Küniglberg also
noch drei Osternesterl verteilt. Ist das jetzt ernsthaft die neue
Linie der interimistischen ORF-Chefin Ingrid Thurnher? Statt weniger
Spitzenjobs, neue Bescheidenheit und geringere Gehälter an den Tag zu
legen, werden gleich drei neue hochbezahlte Posten besetzt – und das
nur wenige Monate vor Ende des amtierenden Direktoriums!“

Diese Vorgangsweise kenne man eigentlich nur von flüchtenden
Regierungen. „Kurz vor der Neubestellung des Direktoriums besetzt die
Programmdirektorin noch schnell drei Hauptabteilungsleiterposten. So
nach dem Motto: Als erste Konsequenz nach der peinlichen Diskussion
um Supergagen wird gleich noch mit neuen Topposten nachgelegt. Das
kann man ja alles nicht erfinden“, schüttelt Hafenecker den Kopf.

Die bisherige „Leistung“ der ORF-Programmdirektorin sei ohnehin
von Pleiten und Pannen begleitet. Immerhin sei unter ihrer
Verantwortung Sportchef Hannes Aigelsreiter ernannt worden, der es
dadurch mit 340.000 Euro gleich auf Platz drei der ORF-Gagen-
Hitparade geschafft hat. Der Schönheitsfehler: Aigelsreiter wurde als
Sportchef mittlerweile auch schon wieder gegangen. Aber auch das
„Family Business“ beherrsche die Direktorin. So kam ihre Ehefrau Nina
Horowitz auch bei der Besetzung des neuen Podcasts „Liebesg´schichten
und Heiratssachen“ zum Zug. „All diese Ereignisse werfen leider kein
gutes Bild auf den Staatsfunk. Es wird Zeit, dass Ingrid Thurnher
endlich in die Gänge kommt und derartige Vorgänge im Sinne aller
Zwangsgebührenzahler abstellt“, so der FPÖ-Mediensprecher.