FPÖ – Hafenecker: „ORF-III-‚Sommer(nach)gespräche‘ waren Meinungszirkus des ÖVP-Raiffeisen-Kurier-Kartells auf Kosten der Gebührenzahler!“

Wien (OTS) – „Die gestrigen ORF-III-‚Sommer(nach)gespräche‘ waren
alles andere als
eine ausgewogene Diskussion, sondern eine Farce und reine
Inszenierung des ÖVP-nahen Meinungskartells!“, erklärte heute FPÖ-
Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA.
Die Zusammensetzung der Runde spreche Bände: „Am Tisch saßen ORF-
Moderatorin Lou Lorenz-Dittlbacher, ORF-Redakteurin Raffaela Singer,
Kurier-Herausgeberin Martina Salomon, Kurier-Karikaturist Michael
Pammesberger und Regierungsökonom Christoph Badelt. Dazu als einziger
wirklicher Gegenpol: der von der FPÖ entsandte ORF-Stiftungsrat Peter
Westenthaler. Und genau dieser wurde von der gesamten Runde in die
Zange genommen – ein Musterbeispiel für den einseitigen Umgang des
ORF mit freiheitlichen Positionen“, so Hafenecker.

Für den freiheitlichen Mediensprecher ist die Sache klar: „Hier
wurde nicht diskutiert, hier wurde eine geschlossene Systemfront
gegen die FPÖ aufgebaut. Denn alle Beteiligten – vom ORF über den
Kurier bis hin zu Badelt – sind direkt oder indirekt über die ÖVP und
Raiffeisen miteinander verbunden.“

– Der Kurier gehört mehrheitlich dem Raiffeisen-Konzern, der zugleich
Miteigentümer der ORF-Sendetochter ORS ist und damit am ORF
mitverdient.

– Im Kurier agiert Chefredakteurin/Herausgeberin Martina Salomon seit
Jahren ÖVP-nah, der aktuelle Geschäftsführer ist der ehemalige ORF-
Finanzchef Richard Grasl – ein weiteres Beispiel für die Drehtür
zwischen ORF und Raiffeisen-Medien.

– Karikaturist Pammesberger ist Ehemann von ORF-Chefredakteurin Gabi
Waldner – auch das zeigt die enge personelle Verschränkung zwischen
ORF-Spitze und Kurier.

– Moderatorin Lorenz-Dittlbacher wiederum ist mit ORF-Innenpolitiker
Fritz Dittlbacher verheiratet.

„Man muss schon blind sein, um in dieser Runde keinen
geschlossenen Medienfilz zu erkennen. Das war nichts anderes als ein
ÖVP-Raiffeisen-Kurier-Stammtisch, der Kickl und die FPÖ aburteilen
sollte“, so Hafenecker.

ORF unter Weißmann zum Propagandaapparat verkommen

Noch schwerer wiege, dass die ORF-Vertreter allesamt in der
Amtszeit von Roland Weißmann in ihre Positionen gehievt oder darin
bestätigt worden seien: „Weißmann ist ein von der ÖVP nominierter
Generaldirektor, der nur mit den Stimmen der ÖVP-Mehrheit im
Stiftungsrat ins Amt gekommen ist. Und genau so schaut der ORF
inzwischen auch aus: ein verlängerter Arm der Volkspartei, der mit
Zwangsgebühren eine Propaganda gegen die Opposition betreibt.“

Der freiheitliche Mediensprecher weiter: „Man sieht glasklar, wie
sehr der ORF inzwischen von ÖVP-Netzwerken durchzogen ist – und dass
jede Sendung, in der es um die FPÖ geht, zu einem Tribunal verkommt.
Das ist ein schamloser Missbrauch des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks.“

FPÖ will dieses Meinungskartell aufbrechen!

Abschließend kündigte Hafenecker klare Konsequenzen an: „Die FPÖ
wird diese Strukturen parlamentarisch aufarbeiten. Wir werden
aufzeigen, welche Netzwerke hinter dem scheinbar ‚objektiven‘ ORF
stecken, und wir werden dafür sorgen, dass dieses Meinungskartell aus
ORF, ÖVP und Raiffeisen zerschlagen wird. Die Österreicherinnen und
Österreicher haben Anspruch auf echte Meinungsvielfalt statt
orchestrierter Propaganda.“

Die Freiheitlichen würden deshalb weiter an ihrem Kurs
festhalten: „Nach einem Regierungswechsel wird die Zwangsgebühr
abgeschafft, die parteipolitische Unterwanderung des ORF beendet und
eine echte Entpolitisierung durchgesetzt. Der ORF gehört nicht den
Parteien, sondern den Menschen – und dafür kämpfen wir“, so
Hafenecker abschließend.