FPÖ – Hafenecker: „Geheimniskrämerei um Amtsjubiläum – Verlierer-Ampel bestellt sich Journalisten zu exklusivem ‚Meet & Greet‘“

Wien (OTS) – „In der Ampel müssen ordentlich die Fetzen fliegen“,
mutmaßt FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker. Wie aus gut informierten
Kreise zu hören ist, verzichtet die Ampel auf eine Pressekonferenz
anlässlich ihres ersten Jahrestages – stattdessen werden genehme
Medienvertreter heute Nachmittag zu einem „Hintergrundgespräch“
geladen – die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen dann erst nach
einer von der „Message-Control-Abteilung“ festgesetzten Sperrfrist am
morgigen Freitag publiziert werden dürfen. „Das ist mehr als seltsam.
Offenbar ist die Angst des gegenseitigen Beschimpfens ‚coram publico‘
so groß, dass sich die Ampelchefs nur in einem ‚gesicherten Bereich‘
mit Journalisten treffen, um ihnen dann vorgefertigte Stehsätze in
die Blöcke zu diktieren und in die Kameras zu sprechen. Diese Form
der Medienpolitik erinnert eher an die DDR oder an Nordkorea. Mich
wundert ja, dass sich das die vermeintlich freien und unabhängigen
Journalisten gefallen lassen, wenn sie als reiner
Regierungslautsprecher missbraucht werden“, so FPÖ-Mediensprecher und
Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker.

Aber das Vorgehen passe zur aktuellen Lage der Ampel: Die ÖVP
traue sich ihre Ideen nur noch vor 250 Parteisoldaten zu
präsentieren, die SPÖ sei ohnehin seit Monaten in innerparteilichen
Grabenkämpfen verstrickt, und die Neos würden völlig orientierungslos
in der Gegend herumschwimmen, weil der Parteichefin die Ukraine
offenbar wichtiger ist als Österreich oder ihre eigene Partei. „Aber
wenigstens der ORF hilft noch mit und beweist mit der für Dienstag
geplanten Sondersendung im Hauptabendprogramm anlässlich des ersten
Ampelgeburtstages, dass er seinen Ruf als Regierungsfunk nicht zu
Unrecht trägt. Ich erwarte mir von dieser Sondersendung einen Haufen
an Wohlfühlfragen und viel Zeit für Stocker, Babler und Meinl-
Reisinger zur Lobhudelei ohne große Widersprüche durch die
Moderatoren“, so Hafenecker.