Wien (OTS) – Als „absolut verantwortungslos gegenüber dem
Wirtschaftsstandort und
der gesamten Bevölkerung“ kritisierten heute FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Christian Hafenecker, MA und die FPÖ-Sprecherin für
Außenpolitik, Neutralität und EU, NAbg. Dr. Susanne Fürst, die
Untätigkeit der Verlierer-Ampel gegenüber der sich abzeichnenden
Energiepreisexplosion infolge der Eskalation im Nahen Osten. „Der von
den Systemparteien in blindem EU-Gehorsam durchgezogene Ausstieg aus
russischem Öl und Gas stellt sich jetzt endgültig als das heraus,
wovor wir Freiheitliche immer gewarnt haben – nämlich als ‚Schuss ins
Knie‘. Es wurde lediglich eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzt
und die Rechnung dafür lassen sie jetzt wieder die Bürger mit einer
Preislawine bei der Energie, einem Inflationsanstieg und einem
massiven Wohlstandsverlust bezahlen! Das dürfen wir nicht zulassen“,
erklärte Hafenecker und verwies auf die drastischen Preissprünge bei
Öl und Gas in Europa um fünfzig bis siebzig Prozent. Verschärft werde
die Situation zusätzlich durch „den klimahysterischen Green Deal“ und
die daraus folgende „Verteufelung fossiler Energieträger aus rein
ideologischen Gründen“, wodurch schon bisher die Energiepreise
künstlich verteuert worden seien.
Ungarn und die Slowakei, die weiterhin Öl und Gas aus Russland
beziehen und dafür von der EU gescholten werden, hätten mit dieser
Entscheidung angesichts der aktuellen Lage Recht behalten. „Der Rohöl
-Transport über die Druschba-Pipeline in diese beiden Länder ist aber
derzeit ausgefallen. Ungarn und die Slowakei werfen der Ukraine vor,
den Transport bewusst zu blockieren, indem sie die Reparatur
verzögert und sich gegen eine Untersuchung sperrt. Das ähnelt
vollkommen inakzeptablen, erpresserischen Methoden vonseiten dieses
korruptionsgebeutelten Landes, in das auch die Verlierer-Ampel
Steuergeld-Milliarden pumpt! Hier muss die EU-Kommission
schnellstmöglich für Klarheit sorgen und darf nicht wegschauen, wie
sie es bei der Sprengung von Nord Stream getan hat. Angesichts der
drohenden Energiekrise ist es einfach nur irrsinnig, weiter am
Ausstieg aus russischen Energielieferungen bis 2027 festzuhalten“, so
Hafenecker weiter.
Die freiheitliche Außenpolitiksprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst
erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die damalige grüne
Energieministerin Gewessler mit Zustimmung der ÖVP im Privatjet in
die Golfregion, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Katar
geflogen sei, um dort über Gaslieferungen zu verhandeln. „Begründet
wurde das damit, dass Russland kein verlässlicher Energielieferant
sei, und dafür hat Schwarz-Grün damals die seit Jahrzehnten bekannte
fragile Situation der Golfregion vollkommen ignoriert. So haben ÖVP
und Grüne unser Land wieder in eine Abhängigkeit getrieben, für die
unsere Bevölkerung den Preis zahlen wird. Denn vorgestern hat Katar
infolge von Angriffen die LNG-Produktion gestoppt und gleich darauf
ist der Gaspreis in Europa in die Höhe geschnellt! Das hat mit
Diversifizierung und Energiesicherheit genau gar nichts zu tun,
sondern grenzt an bewusste Selbstdemontage“, so Fürst.
Dass die Verlierer-Ampel aus den Fehlern der Vergangenheit
gelernt habe, sei nicht zu erwarten, sondern vielmehr das Gegenteil
davon: „Darüber können auch ihre gebetsmühlenartigen
Beschwichtigungsversuche angesichts der aufziehenden Krise nicht
hinwegtäuschen, die genauso verantwortungslos sind wie ihre
Energiepolitik der letzten Jahre selbst. Eine vorausschauende,
umsichtige Regierung würde jetzt schnellstmöglich auf ein Ende des
Ausstiegs aus russischen Energielieferungen auf EU-Ebene und eine
Wiederöffnung der Gaslieferungen über die Ukraine drängen, um die
gegenwärtigen Abhängigkeiten zu kappen sowie die Energiepreise stabil
zu halten!“