Wien (OTS) – Scharfe Kritik übte heute FPÖ-Generalsekretär sowie
Medien- und
Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, an einem aktuellen
Weihnachtsvideo der ÖBB auf Instagram, in dem auf den sogenannten
„Witz vom rassistischen Onkel“ angespielt wird.
„Während sich rund um die Weihnachtsfeiertage die Beschwerden
über überfüllte Züge, massive Verspätungen und Ausfälle häufen,
glauben die roten Bundesbahnen offenbar, ihre Kunden mit flachen
Polit-Botschaften belehren zu müssen. Statt sich um ein
funktionierendes Kerngeschäft zu kümmern, wird Steuergeld für
ideologischen Klamauk verbrannt. Das ist blanker Hohn für all jene
Fahrgäste, die im täglichen Bahnchaos feststecken“, so Hafenecker.
Die Kommunikationslinie der ÖBB erinnere dabei weniger an ein
seriöses Verkehrsunternehmen als vielmehr an parteinahe Agitprop.
„Man fragt sich unweigerlich, ob das Social-Media-Team der ÖBB ein
Renner-Seminar im Fach ‚Sprechen wie Andreas Babler‘ absolviert hat.
Anders ist dieser pseudomoralische Unsinn kaum zu erklären. Mit
billigen Wortspielen über ‚blaue Züge‘ und ‚Anschluss‘ wird auf
unterstem Niveau politisch Stimmung gemacht. Die ÖBB sind ein
Transportunternehmen – keine ausgelagerte Parteizentrale der SPÖ.“
Abschließend stellte Hafenecker klar: „Die ÖBB sollten ein
ernsthaftes Verkehrsunternehmen sein und kein Experimentierlabor für
verzogene SJ-Publizistikstudenten. Ihre Aufgabe ist es, Menschen
pünktlich und sicher von A nach B zu bringen – nicht, sie mit
politischen Botschaften zu belehren. Anstatt Unsummen in eine
aufgeblähte PR-Maschinerie zu stecken, die am Kunden
vorbeiproduziert, wäre das Geld im Service, in der Infrastruktur oder
bei günstigeren Ticketpreisen deutlich besser aufgehoben. Die
Österreicher haben ein Recht auf funktionierende Bahnen – nicht auf
ideologische Selbstverwirklichung auf Instagram.“