Wien (OTS) – Fassungslos reagierte FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Christian Hafenecker,
MA auf die heutige Störaktion von Pro-Palästina-Aktivisten im ORF-
Zentrum am Küniglberg: „Es ist ein sicherheitspolitischer Skandal
erster Ordnung, dass eine Aktion, die in sozialen Medien sogar offen
angekündigt wurde, trotzdem ungehindert bis in den Newsroom des ORF
durchdringen konnte! Hier zeigt sich das völlige Versagen von
Innenminister Karner beim Schutz kritischer Infrastruktur.“
Die Freiheitlichen verwiesen darauf, dass der ORF als öffentlich-
rechtlicher Rundfunk zu den besonders schützenswerten Einrichtungen
des Landes gehört: „Wenn Demonstranten trotz Vorankündigung mühelos
in den Eingangsbereich vordringen, dort Parolen schmieren, Fahnen
hissen und es bis vor den Newsroom schaffen, dann muss man sich
fragen: Wer schützt eigentlich unsere wirklich lebenswichtigen
Systeme wie Energieversorgung, Spitäler oder Flughäfen?“
Besonders brisant sei, dass der langjährige
Sicherheitsbeauftragte des ORF, Pius Strobl, seit Monaten im
Krankenstand sei: „Ausgerechnet ein ehemaliger grüner Politiker, der
zu den absoluten Spitzenverdienern im ORF zählt, trägt die
Verantwortung für die Sicherheit – und trotzdem herrscht nun ein
sicherheitspolitisches Vakuum am Küniglberg. Dass ein ORF-
Spitzenverdiener monatelang abtaucht und gleichzeitig die Sicherheit
völlig vernachlässigt wird, ist ein Skandal in sich selbst!“
Darüber hinaus gebe es Hinweise, dass die Aktivisten
möglicherweise auch innerhalb des ORF Unterstützung erfahren haben
könnten. Hafenecker: „Es liegt der Verdacht nahe, dass Teile der ORF-
Struktur mit den Aktivisten sympathisieren und ihnen den Weg
erleichtert haben. Angesichts der pro-palästinensisch gefärbten
Berichterstattung des ORF wäre das keine Überraschung. Hier sind
lückenlose Aufklärung und sofortige Konsequenzen gefordert!“
Abschließend hält der FPÖ-Generalsekretär fest: „Es ist völlig
inakzeptabel, dass die Freunde Bablers den ORF stürmen können, obwohl
sie es im Vorfeld ankündigten. Karner trägt die Verantwortung für
dieses sicherheitspolitische Totalversagen, das ORF-Management muss
endlich die Sicherheit seiner Mitarbeiter und Einrichtungen ernst
nehmen – und beide Seiten sind dringend in die Pflicht zu nehmen!“