Wien (OTS) – Die jüngste Razzia im Büro von Andrij Jermak, dem
engsten Vertrauten
des ukrainischen Präsidenten Selenskyj, ist für die FPÖ-Außenpolitik-
, Neutralitäts- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst der nächste
Beweis für das totale Systemversagen in der Ukraine. Die
erschütternden Nachrichten über einen Korruptionsskandal, der bis in
die höchsten Regierungskreise reicht, müssten laut Fürst endlich zu
einem radikalen Umdenken in Wien und Brüssel führen.
„Die Razzia beim engsten Vertrauten von Präsident Selenskyj ist
nur die Spitze des Eisbergs in einem Land, das bis in die höchsten
Regierungskreise von Korruption zerfressen ist“, stellte Fürst fest.
„Während die Systemparteien in Wien und Brüssel gebetsmühlenartig von
der Verteidigung westlicher Werte schwadronieren, versickern
Milliarden an Steuergeldern in einem Fass ohne Boden. Dieser Skandal
ist kein Einzelfall, sondern System. Die Realitätsverweigerung der EU
-Eliten ist atemberaubend. Ein Land, in dem der Sumpf derart tief
ist, kann und darf niemals Mitglied der Europäischen Union werden.
Die Beitrittsverhandlungen sind eine Farce und müssen umgehend
gestoppt werden!“
Fürst verwies in diesem Zusammenhang auf einen Bericht des
Europäischen Rechnungshofs aus dem Jahr 2021, der die freiheitliche
Kritik vollinhaltlich bestätige. „Schon vor Jahren hat der EU-
Rechnungshof schwarz auf weiß festgehalten, dass die EU-Hilfen gegen
die Korruption auf höchster Ebene in der Ukraine völlig wirkungslos
sind. Es wurde von ‚Staatsvereinnahmung‘ und einem Schaden von
Dutzenden Milliarden Euro pro Jahr gesprochen. Was hat sich seither
geändert? Nichts! Im Gegenteil: Die Systemparteien haben die Geldtore
noch weiter aufgerissen und unsere Neutralität für ein durch und
durch korruptes Regime geopfert“, so Fürst.
Abschließend forderte die FPÖ-EU-Sprecherin ein sofortiges
Umdenken der österreichischen Bundesregierung: „Schluss mit der
naiven Scheckbuchpolitik! Jeder weitere Euro, der nach Kiew fließt,
ist ein Verrat am österreichischen Steuerzahler. Wir fordern einen
sofortigen und vollständigen Stopp aller direkten und indirekten
Zahlungen an die Ukraine sowie die Beendigung der
selbstzerstörerischen Sanktionspolitik. Österreich zuerst heißt, das
Geld unserer Bürger für unser eigenes Land, unsere Familien und
unsere Wirtschaft einzusetzen – und nicht, um einen korrupten Apparat
im Ausland zu mästen!“