FPÖ – Fürst: „EU plant Generalangriff auf unsere Kinder und will Eltern entrechten!“

Wien (OTS) – In einer eindringlichen Rede im Nationalrat warnte die
FPÖ-Sprecherin
für Außenpolitik, Neutralität und EU, NAbg. Dr. Susanne Fürst, vor
den Plänen der EU-Kommission, die auf eine völlige Aushöhlung des
Kinderschutzes und eine Entmachtung der Eltern abzielen. Anlass ist
die neue „Gleichstellungsstrategie 2026 bis 2030“, die laut Fürst
einen radikalen Irrweg fortsetze. Der freiheitliche Antrag, die zwei
biologischen Geschlechter in der Verfassung zu verankern, sei daher
von höchster Dringlichkeit.
Fürst enthüllte die Stoßrichtung der Brüsseler Pläne: „Die
Europäische Union möchte jede Altersbeschränkung für die freie
Geschlechtswahl aufheben. Ich betone: jede“, so die Abgeordnete.

Diese Agenda werde von einer kleinen, aber aggressiven und
finanzstarken Lobbygruppe vorangetrieben, die keinerlei Rückhalt in
der Bevölkerung habe. „Ich richte mich vor allen Dingen an Sie. Sie
müssen wissen, was die EU mit Kommissionspräsidentin von der Leyen,
aber auch unsere Bundesregierung meinen, wenn sie von der Werteunion
sprechen, von Chancengleichheit und von Selbstbestimmung“, erklärte
Fürst.

Die Konsequenzen dieser Ideologie wären für Familien verheerend.
Eltern würden gezwungen, die selbstgewählte Geschlechtsidentität
ihrer Kinder in jedem Alter zu akzeptieren und dürften sie nicht von
irreversiblen medizinischen Eingriffen abhalten. Wer als
verantwortungsvolles Elternteil versuche, sein Kind vor dem
Gruppendruck von TikTok-Trends zu schützen und zur Vernunft zu raten,
werde kriminalisiert. „Wenn Sie dies machen, stehen Sie als Eltern,
auch als Freund oder als Arzt mit einem Bein im Kriminal, denn wenn
Sie Ihr Kind abbringen wollen von seinem Wunsch, das Geschlecht zu
wechseln oder sich jenseits der Geschlechter zu verankern, dann
machen Sie sich strafbar“, kritisierte Fürst scharf. Dahinter stecke
ein „zutiefst verbrecherisches Milliardengeschäft“ mit
Hormonpräparaten und Operationen.

Da die schwarz-rot-pinke Verlierer-Koalition als willfähriger
Erfüllungsgehilfe Brüssels bekannt sei, sei der freiheitliche Antrag
zum Schutz der Kinder und der biologischen Fakten umso notwendiger.
„Weil wir von der FPÖ wissen, dass unsere Bundesregierung alles, aber
auch alles bedingungslos umsetzt, was aus Brüssel kommt, ist unser
Antrag notwendig“, betonte Fürst und grenzte die freiheitliche
Haltung klar ab: „Wir sind nämlich pro-Österreich, pro-
Österreicherinnen und Österreicher und pro-unsere Kinder – und zwar
unverrückbar“.

Abschließend zitierte Fürst die deutsche Nobelpreisträgerin
Christiane Nüßlein-Volhard, die festhielt, dass es nur zwei
biologische Geschlechter gebe und der Gedanke, dieses ändern zu
können, „Unfug“ sei. Fürst forderte: „Das, was diese Biologin und
Wissenschaftlerin sagt, das ist das, was unsere Kinder im
Biologieunterricht in den Schulen hören sollten und nicht irgendeinen
Unfug.“