Wien (OTS) – „Der Rechnungsabschluss der Stadt Wien zeigt einmal
mehr, dass die
rot-pinke Stadtregierung zwar zig Millionen Euro für Integrations-
und LGBTIQ-Vereine ausgibt, die wirklichen Anliegen für Frauen
monetär jedoch nicht subventioniert werden“, kritisiert die
Frauensprecherin der FPÖ Wien, LAbg. Lisa Frühmesser.
Für Frühmesser steht fest, dass sich Frauenpolitik daran messen
lassen muss, ob Frauen und Mädchen tatsächlich sicher leben können.
„Viele Wienerinnen fühlen sich im öffentlichen Raum zunehmend
unsicher. Statt ideologischer Symbolpolitik braucht es konkrete
Maßnahmen, die den Alltag von Frauen sicherer und damit besser
machen“, so Frühmesser.
Kritisch sieht die Freiheitliche vor allem den Umgang der Stadt
mit frauenfeindlichen Parallelgesellschaften und islamistischen
Strömungen. „Wer Frauenrechte ernst nimmt, darf nicht wegsehen, wenn
Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und die Freiheit von Frauen
durch patriarchale und religiös motivierte Ideologien untergraben
werden. Frauenrechte sind nicht verhandelbar.“
Frühmesser fordert zudem mehr Transparenz über das tatsächliche
Ausmaß von Gewalt gegen Frauen, denn ein großer Teil der Übergriffe
wird nie angezeigt. Deshalb fordert sie endlich eine wissenschaftlich
begleitete Wiener Dunkelfeldstudie, um wirksame Maßnahmen gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen entwickeln zu können.
Gerade angesichts der dramatischen Finanzlage der Stadt muss
jeder Euro zielgerichtet eingesetzt werden. „Frauen brauchen
Sicherheit statt PR-Shows, wie Fahnen am Weltfrauentag zu hissen,
Schutz statt Beschwichtigung und konkrete Hilfe statt bloßer
Ankündigungen“, betont Frühmesser abschließend.