Wien (OTS) – Der von Wiens FPÖ-Frauensprecherin LAbg. Lisa
Frühmesser-Götschober
eingebrachte Antrag mit dem Ziel, weibliche Genitalverstümmelung
wirksam zu bekämpfen, wurde in der heutigen Wiener
Gemeinderatssitzung zum Rechnungsabschluss 2025 mehrheitlich
angenommen und dem zuständigen Ausschuss zugewiesen.
„Prävention, Früherkennung und Opferschutz in Wien müssen
gestärkt werden. Ich freue mich, dass unser Antrag mit den Stimmen
von SPÖ, NEOS und ÖVP mehrheitlich dem zuständigen Ausschuss für
Soziales, Gesundheit und Sport zugewiesen wurde. Warum die Grünen
dagegen waren, bleibt allerdings schleierhaft“, so Frühmesser-
Götschober.
Der Antrag sieht unter anderem eine Prüfung des Ausbaus
bestehender Präventions- und Schutzmaßnahmen gegen weibliche
Genitalverstümmelung (FGM), eine bessere Zusammenarbeit der
zuständigen Stellen sowie verstärkte Maßnahmen im Bereich
Früherkennung und Opferschutz vor.
„Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere
Menschenrechtsverletzung und eine besonders grausame Form der Gewalt
gegen Mädchen und Frauen. Umso wichtiger ist es, Prävention,
Aufklärung und Schutzmaßnahmen konsequent weiterzuentwickeln“, betont
Frühmesser-Götschober.
„Ich freue mich, dass sich im Wiener Gemeinderat eine Mehrheit
für zusätzliche Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Mädchen und
betroffener Frauen gefunden hat“, erklärt Frühmesser-Götschober
abschließend. Gleichzeitig hofft sie, dass in dieser wichtigen
frauenpolitischen Angelegenheit künftig auch die Grünen zur Vernunft
kommen werden.