Bezirk Gänserndorf, St. Pölten (OTS) – „Meinem Verständnis nach
besteht in unserem Bezirk über Parteigrenzen
hinweg Einigkeit darüber, dass unsere Region eine dauerhafte und
verlässliche Marchquerung braucht. Gerade bei einem so wichtigen
Projekt sollten wir zusammenarbeiten, anstatt einander reflexartig
öffentlich Vorwürfe zu machen“, reagiert FPÖ Gänserndorf
Bezirksparteiobmann LAbg. Dieter Dorner auf die völlig überschießende
Reaktion des offenbar gekränkten SPÖ-Klubobmanns Zonschits.
„Darüber hinaus entspricht die Darstellung der SPÖ in
wesentlichen Punkten leider nicht den Fakten. Bereits 2023 hat der NÖ
Straßendienst in einer Machbarkeitsstudie unterschiedliche Trassen
und deren technische, wirtschaftliche sowie naturräumliche
Voraussetzungen untersucht. Diese Studie soll nun aktualisiert
werden. LH-Stellvertreter Verkehrslandesrat Udo Landbauer hat dabei
ausdrücklich keine fertige Brücke versprochen, sondern klargestellt,
dass zuerst eine belastbare Entscheidungsgrundlage und eine
tragfähige Finanzierung notwendig sind. Von „bewusst falschen
Hoffnungen“ kann daher keine Rede sein“, stellt Dorner klar.
„Wenn wir alle dasselbe Ziel verfolgen, sollten wir die von
Verkehrslandesrat Udo Landbauer vorgeschlagene Vorgangsweise
unterstützen und die nächsten notwendigen Schritte gemeinsam setzen.
Die Menschen in unserer Region erwarten zu Recht, dass wir bei einem
derart wichtigen Infrastrukturprojekt konstruktiv an einem Strang
ziehen, anstatt Zeit und Energie mit parteipolitischen Angriffen zu
verlieren“, schließt Dorner.