Wien (OTS) – Die Sicherheitslage im 19. Bezirk spitzt sich zunehmend
zu. Immer
häufiger kommt es in Parks und öffentlichen Anlagen zu
Kriminalitätsdelikten durch Jugendbanden, die das Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung massiv beeinträchtigen. Viele Döblinger berichten,
dass sie sich in ihrem eigenen Bezirk längst nicht mehr sicher
fühlen. Besonders rund um den Bahnhof Heiligenstadt häufen sich
Übergriffe und Raubdelikte durch Jugendliche, wie zuletzt ein Fall im
März, wo eine Gruppe Jugendlicher zwei junge Burschen verprügelt und
ausgeraubt haben, gezeigt hat.
Die FPÖ Döbling schlägt daher Alarm und fordert rasches Handeln.
In der vergangenen Bezirksvertretungssitzung haben die Freiheitlichen
einen Sicherheitsgipfel für den Bezirk verlangt. Dieser wurde von ÖVP
-Bezirksvorsteher Daniel Resch zwar zugesagt, doch nun müsse dieser
Ankündigung auch endlich Taten folgen.
Der freiheitliche Klubobmann in Döbling Michel Eischer stellt
klar: „Die Situation ist nicht länger hinnehmbar. Unsere Parks und
öffentlichen Plätze dürfen nicht zu Angsträumen verkommen. Es reicht
nicht, Probleme schönzureden oder auf die lange Bank zu schieben, wir
brauchen jetzt konkrete Maßnahmen und einen rasch einberufenen
Sicherheitsgipfel.“
Neben der Bezirkspolitik sieht die FPÖ auch den Innenminister in
der Pflicht: „Die zunehmende Jugendkriminalität ist kein lokales
Randphänomen, sondern Ausdruck einer verfehlten Sicherheits- und
Integrationspolitik auf Bundesebene. ÖVP-Innenminister Karner ist
gefordert, endlich durchzugreifen, bevor Döbling zum nächsten
Sicherheitsbrennpunkt Wiens wird.“