Wien (OTS) – Der vereitelte Terroranschlag im Jahr 2024 auf ein
Konzert von Taylor
Swift in Wien hätte eigentlich ein alarmierendes Signal dafür sein
müssen, dass für private Sicherheitsfirmen endlich einheitliche
Sicherheits- und Qualitätsstandards eingeführt werden hätten müssen.
Im selben Jahr, am 13. August, beschloss der Nationale Sicherheitsrat
(NSR), dass ÖVP-Innenminister Karner ebensolche Standards schaffen
sollte.
„Geschehen ist laut aktuellen Medienberichten nichts. Es gibt
nach wie vor keine Standards, weder in der Ausbildung noch
entsprechende Überprüfungen des Personals durch die Behörden. In
Anbetracht des nahenden Eurovision Song Contest (ESC) und der immer
weiter wachsenden Radikalisierung durch importierten Terrorismus der
letzten Jahre sowie des eskalierten Nahost-Konflikts sitzt Österreich
nun auf einem Pulverfass“, so heute der freiheitliche
Sicherheitssprecher NAbg. Mag. Gernot Darmann.
Das sei grob fahrlässig. Anstatt einen verbindlichen Rechtsrahmen
zu schaffen, überlasse man die Sicherheit von Hunderttausenden
Menschen bei Großevents dem freien Spiel des Marktes. „Es drängt sich
der Verdacht auf, dass die ÖVP und mit ihr Innenminister Karner die
Billiglohnbranche schützen wollen. Höhere Standards würden dieses
Geschäftsmodell gefährden, das auf niedrigen Kollektivverträgen und
oft mangelhafter Qualifikation aufgebaut ist. Diese schwarze
Klientelpolitik ist ein Spiel mit dem Feuer!“, so Darmann.
„Das Fehlen einheitlicher Qualitätsstandards für private
Sicherheitsfirmen ist eine tickende Zeitbombe. Während die
Terrorgefahr steigt, schaut die Regierung tatenlos zu und macht
Großveranstaltungen zum unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko. Es
braucht endlich strenge Regeln, denn die Sicherheit der Österreicher
darf keinem Preisdumping zum Opfer fallen. Dieses verantwortungslose
Chaos muss sofort beendet werden. Es zeigt sich einmal mehr: Nur mit
einem Volkskanzler Herbert Kickl und einer freiheitlichen
Sicherheitsdoktrin wird dem Schutz der eigenen Bevölkerung wieder
jener Stellenwert eingeräumt, der ihm gebührt!“, betonte der
freiheitliche Sicherheitssprecher, der entsprechende parlamentarische
Anfragen ankündigte.