Wien (OTS) – Bereits zwei Nächte hintereinander war ein beliebtes
Lokal in Wien
Zielscheibe von linksextremer Gewalt. „Was hier passiert ist, ist das
Ergebnis eines Totalversagens in der Direktion für Staatsschutz unter
der Verantwortung von ÖVP-Innenminister Karner“, stellte heute FPÖ-
Sicherheitssprecher NAbg. Gernot Darmann klar, denn: „Die Antifa hat
online zu Gewalt gegen dieses und andere Lokale aufgerufen – der
Staatsschutz hat das offenbar übersehen. Aber auch nach dem ersten
Attentat und trotz der Tatsache, dass die linksextremen Gewalttäter
weitere Aktionen ankündigten, geschah von Polizeiseite nichts, um
weitere Angriffe zu unterbinden. Die Chaoten konnten auch in der
Nacht auf heute ihre Attacke – trotz öffentlicher Ankündigung, die
der Nachrichtendienst zuerst übersehen hat – ungehindert ausführen.
Dieser Umstand ist nicht tragbar. Spätestens nachdem die größte
österreichische Tageszeitung auch über die konkrete Ankündigung
berichtet hat, hätte es der Geheimdienst nicht mehr übersehen dürfen.
Der Innenminister ist nach diesem Wahnsinn und Chaos wohl
rücktrittsreif. Tageszeitungen wissen offensichtlich besser und
schneller über öffentlich gepostete Anschlagspläne der Antifa
Bescheid als der staatliche Nachrichtendienst, der nicht einmal in
die Gänge kommt, wenn die Zeitungen zusätzlich selbst öffentlich
darüber berichten.“
Die aufs Schärfste zu verurteilenden Attacken auf das
Innenstadtlokal sollten auch der SPÖ-Justizministerin Sporrer zu
denken geben. „Hinter diesen feigen Angriffen steckt die Antifa – das
ist jene gewaltbereite linksextreme Truppe, deren Existenz Frau
Sporrer nicht bekannt war und ist. Vielleicht führen die beiden
feigen Anschläge auf das Wiener Innenstadtlokal zu einem
Erkenntnisgewinn der SPÖ-Justizministerin“, so Gernot Darmann, der
nun die Ermittler am Zug sieht: „Wie Medien zu entnehmen ist, gab es
vom zweiten Angriff Videoaufnahmen. Ich wünsche mir von den
Ermittlern nun vollen Einsatz – auch wenn es gegen die Antifa geht,
über der ja augenscheinlich ein politischer Schutzschirm ausgebreitet
wurde, wenn man nur an die Vorkommnisse rund um den Einsatz am
Peršmanhof denkt.“