FPÖ – Brückl: „Während Gewalt und Chaos an Schulen zunehmen, kassieren rot-schwarze System-Funktionäre Luxus-Zulagen“

Wien (OTS) – Scharfe Kritik am Gehaltsabschluss für den öffentlichen
Dienst und am
neuen Zulagensystem für freigestellte Personalvertreter übte heute
der Bildungssprecher der FPÖ NAbg. Hermann Brückl. Während
Lehrerinnen und Lehrer täglich mit zunehmender Gewalt,
Disziplinlosigkeit und massivem Leistungsdruck konfrontiert seien,
würden rot-schwarze Funktionäre mit neuen Zulagen belohnt.

„In den Klassen eskalieren Gewalt, Mobbing und Respektlosigkeit,
Lehrer sind überlastet und allein gelassen – und die Regierung spart
bei jenen, die den Laden am Laufen halten“, so Brückl. Für 2026 gebe
es zunächst gar keine Gehaltserhöhung, über drei Jahre hinweg
lediglich ein durchschnittliches Plus von rund 1,5 Prozent.

Gleichzeitig seien im Zuge der Dienstrechtsnovelle neue Zulagen
für freigestellte Personalvertreter beschlossen worden.
Medienberichten zufolge könnten diese Zulagen mehrere tausend Euro
pro Monat ausmachen und Bruttogehälter von bis zu 9.000 Euro
ermöglichen. „Wer nicht im Klassenzimmer steht, sondern im System rot
-schwarzer Machtzirkel sitzt, wird belohnt – wer täglich mit
Problemklassen, Gewalt und Leistungsdruck kämpft, wird abgespeist“,
kritisierte Brückl.

„Besonders problematisch ist die fehlende Transparenz, selbst
Behörden sprechen von einer komplizierten Berechnung und können die
tatsächlichen Kosten nicht klar beziffern. Das ist ein
Selbstbedienungssystem fern jeder schulischen Realität“, so Brückl.

Abschließend forderte der FPÖ-Bildungssprecher eine klare
Schwerpunktsetzung: „Statt System-Funktionäre zu füttern, braucht es
spürbare Entlastungen für Lehrer, mehr Disziplin an Schulen und echte
Maßnahmen gegen Gewalt. Alles andere ist Bildungspolitik gegen unsere
Kinder.“