Wien (OTS) – „Seinerzeit sind die NEOS mit dem Anspruch ins
politische Geschehen
eingestiegen, Bildung neu zu denken und grundlegend zu reformieren.
Von diesem lautstark verkündeten Credo ist heute jedoch nichts mehr
übrig. Zwischen den zahllosen angekündigten Reformideen und einer
tatsächlichen Umsetzung klafft eine bildungspolitische Leermeldung.
Jetzt von einer Aufholjagd zu reden und die NEOS gar als Reformmotor
dieser Regierung darzustellen, ist blanker Hohn. Auch die aktuelle
Ankündigung einer Bildungstour mit schon großteils bekannten Inhalten
ist nichts anderes als eine reine PR-Aktion für ihren völlig glücklos
agierenden Bildungsminister, der bei dieser Tour ohnehin nicht
mitmachen darf oder will“, so FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann
Brückl.
„NEOS-Bildungsminister Wiederkehr hat nämlich die in ihn
gesetzten Hoffnungen bei weitem nicht erfüllt. Statt echter
Reformschritte setzte er bislang ausschließlich auf populistische PR-
Maßnahmen wie das Handyverbot, Schulpsychologen oder
Orientierungsklassen, ohne sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen,
wie unser Bildungssystem tatsächlich verbessert werden kann. Offenbar
fährt der NEOS-Minister lieber mit seinem 490-PS-BMW durchs Land und
verteilt Autogrammkarten mit Porträt. Das passt wohl besser zu seiner
eigenen Bildungstour“, so Brückl.
„Wir Freiheitliche hingegen fordern und erarbeiten echte
Reformen. Eine nachhaltige Personaloffensive gegen den Lehrermangel,
wirksame Maßnahmen gegen Integrationsverweigerung im Klassenzimmer
sowie österreichweit einheitliche Ausbildungsstandards für
Religionslehrer. Für ein zukunftsfittes Bildungssystem braucht es
einen Volkskanzler Herbert Kickl, der diesen bildungspolitischen
Ankündigungen ein Ende setzt und unser Schulsystem vor dem
endgültigen Zusammenbruch bewahrt“, betonte Brückl.