FPÖ-Bors: „RH schlägt Alarm: Kostenexplosion am Fliegerhorst in Langenlebarn“

Langenlebarn/St. Pölten (OTS) – Mit scharfer Kritik reagiert Tullns
FPÖ-Stadtrat und
Landtagsabgeordneter Andreas Bors auf den veröffentlichten
Rechnungshofbericht zur Black-Hawk-Beschaffung des Bundesheeres.
Besonders alarmierend ist für Bors die massive Kostensteigerung bei
den infrastrukturellen Maßnahmen am Fliegerhorst in Langenlebarn, die
sich laut Rechnungshof von ursprünglich 9,7 Millionen Euro auf mehr
als 37 Millionen Euro erhöht haben.

„Dass die Kosten hier um rund 27 Millionen Euro beziehungsweise
um rund 283 Prozent steigen, ist unglaublich. Wenn der Rechnungshof
von planerischen Mängeln und einem fehlenden Raum- und
Funktionsprogramm spricht, dann zeigt das ganz klar, dass hier
offensichtlich geschlampt wurde“, betont Bors.

Bereits im Jahr 2024 forderte die FPÖ eine neue Sporthalle für
die Soldaten am Fliegerhorst. Passiert ist seither allerdings nichts.
„Mit über 27 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten hätte man am
Fliegerhorst längst eine moderne Sporthalle für Soldaten und
Bedienstete errichten können. Stattdessen müssen die Soldaten bis
heute in einer Garage im Motorpool trainieren, in der es nicht einmal
Sanitäranlagen gibt. Für sinnlose Kasernenumbenennungen und teure
Schlampereien scheint also Geld vorhanden zu sein, für tatsächlich
notwendige Infrastrukturmaßnahmen hingegen leider nicht“, schließt
Bors.