Wien (OTS) – Scharfe Kritik übt FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger
an der
aktuellen Stellenausschreibung der Praxisvolksschule der
Pädagogischen Hochschule Niederösterreich in Baden, in der von
Bewerbern neben Deutsch- und Englischkenntnissen auch „sehr gute
Türkischkenntnisse in Wort und Schrift“ verlangt werden.
„Die türkische Sprache kann keine Voraussetzung für eine Lehrstelle
an einer österreichischen Schule sein. Wer anderer Meinung ist, wäre
wohl an einer Schule in der Türkei besser aufgehoben. Obendrein ist
eine solche Vorgabe eine klare Diskriminierung gegenüber
hochqualifizierten Lehrkräften, die über fachliche und pädagogische
Kompetenz verfügen, jedoch keine Türkischkenntnisse haben. Bewerber
nach ethnischen oder sprachlichen Kriterien auszusortieren oder zu
bevorzugen ist integrationspolitisch völlig kontraproduktiv“, betonte
Berger.
Die FPÖ-Familiensprecherin stellte klar, dass Eltern erwarten dürfen,
dass ihre Kinder in Österreichs Schulen in erster Linie die deutsche
Sprache erlernen und beherrschen, denn: „Deutsch ist und bleibt die
Unterrichtssprache in Österreich! Eine Verpflichtung zu
Türkischkenntnissen für Volksschullehrer widerspricht diesem
Grundsatz und führt in die falsche Richtung“, so Berger.