FPÖ – Berger: „Verein für Konsumentenschutz darf nicht zum Bittsteller des Sozialministeriums werden“

Wien (OTS) – Der Bericht über die Finanzierung des Vereins für
Konsumenteninformation (VKI) zeige eindeutig, dass der VKI
unverzichtbar sei. „Der VKI ist ein wichtiger Partner für all jene
Menschen, die sich nicht alles gefallen lassen, die sich gegen
ungerechte Verträge, falsche Abrechnungen, versteckte Gebühren und
überzogene Preise wehren wollen“, betonte die freiheitliche
Nationalratsabgeordnete NAbg. Tina Angela Berger in ihrer heutigen
Rede im Hohen Haus.

Im Jahr 2024 habe der Verein über 80.000 Anfragen, 4.500
rechtliche Beschwerden und 800 Interventionen bearbeitet, was
beweise, wie essenziell der VKI in Österreich sei. Zwar wurde die
Verlängerung des Fördervertrags sichergestellt, da die Höhe der
Mittel aber gleich bleiben, handle es sich de facto um eine Kürzung
im Vergleich zum Vorjahr. „Die Konsumenten haben ein Recht auf eine
starke unabhängige Institution, die nicht Jahr für Jahr ums Überleben
kämpfen muss“, kritisierte die Freiheitliche.

Konsumentenschutz dürfe nicht ausgelagert oder bürokratisch
zersplittert werden. „Der VKI braucht eine stabile, langfristige
Finanzierung und darf nicht zu einer politischen Spielwiese oder zum
Bittsteller des Sozialministeriums werden“, erklärte Berger.