Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagierte heute die FPÖ-Sprecherin
für Familie,
NAbg. Ricarda Berger, auf die unfassbaren Aussagen von ÖVP-
Bundeskanzler Christian Stocker. Dieser hatte öffentlich behauptet,
dass Kinderbetreuung keine Arbeit sei. Für die freiheitliche
Familiensprecherin sei dies ein beispielloser Affront gegen alle
Mütter und Väter in Österreich, deren tägliche Leistung von dem ÖVP-
Kanzler dadurch herabgewürdigt werde. Stocker tritt damit in die
Fußstapfen seines Vorgängers Karl Nehammer, der damals beim
legendären Burger-Video Familien einen Hamburger aus dem Fastfood-
Restaurant als günstigstes Essen für die Kinder empfahl.
„Der Kanzler und seine ÖVP leben offensichtlich in einer völlig
realitätsfernen und abgehobenen Blase. Wenn Stocker ernsthaft
behauptet, dass Kinderbetreuung keine Arbeit ist, dann beweist er
nur, dass er von der Lebensrealität der normalen Bürger keinen
blassen Schimmer hat. Natürlich ist es wunderschön, Kinder
aufzuziehen, aber es ist gleichzeitig harte, aufopferungsvolle
Arbeit, die höchsten Respekt verdient“, erklärte Berger.
Die finanzielle Belastung für Familien sei in den vergangenen
Jahren massiv gestiegen. Die ÖVP habe das Land wirtschaftlich an die
Wand gefahren, betonte Berger. Die Teuerung treffe gerade Haushalte
mit Kindern enorm, weshalb die Aussagen des Kanzlers noch schwerer
wiegen.
„Zuerst treiben diese politischen Versager die Preise für Wohnen,
Energie und Lebensmittel in unerträgliche Höhen, sodass Familien
jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Und dann stellt sich der ÖVP-
Kanzler völlig empathielos hin und spricht den Eltern ab, dass ihre
Leistung überhaupt Arbeit sei. Das ist an Zynismus und
Überheblichkeit nicht mehr zu überbieten! Während die Systemparteien
der Verlierer-Koalition ungeniert Millionen für die Asylindustrie
beim Fenster hinauswerfen, bleibt für die eigenen Familien nur der
blanke Hohn“, kritisierte die FPÖ-Familiensprecherin.
Abschließend forderte Berger eine rasche und spürbare Entlastung
für Familien sowie eine echte finanzielle Anerkennung der
Erziehungsleistung. Der Staat müsse genau diese fundamentale Leistung
für die Gesellschaft belohnen und unterstützen, anstatt sie durch den
Regierungschef kleinzureden. „Wir Freiheitliche stehen als einzige
Kraft bedingungslos an der Seite der österreichischen Familien. Wer
die Zukunft unseres Landes sichert, darf nicht mit arroganten
Belehrungen von Kanzler Stocker abgespeist werden. Es braucht endlich
eine Politik, die unsere Familien finanziell massiv entlastet und
ihre unbezahlbare Arbeit auch materiell wertschätzt – Österreich und
unsere Familien zuerst“, so Berger.