FPÖ – Belakowitsch: „Mini-Paket der Verlierer-Ampel für arbeitende Pensionisten ist Tropfen auf den heißen Stein!“

Wien (OTS) – „Versprochen hat die Verlierer-Ampel echte Entlastung
für arbeitende
Pensionisten, dann begann eine schwarz-rot-pinke Selbstzerfleischung
auf dem Rücken unserer Senioren, um jetzt dieses Mini-Paket zu
präsentieren, das überhaupt auch erst 2027 in Kraft treten soll. Das
ist das nächste Totalversagen dieser unseligen Regierung“,
kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die
heute im Ministerrat beschlossenen Maßnahmen für Pensionisten mit
Zuverdienst und Arbeitnehmer, die über das gesetzliche
Pensionsantrittsalter hinaus erwerbstätig bleiben.

Ein Steuer-Freibetrag von 15.000 Euro pro Jahr, der Wegfall des
Dienstnehmerbeitrags zur Pensionsversicherung ab dem
Regelpensionsalter und ein „diffuses“ Anreiz- und Monitoringsystem ab
Sommer 2026, zu dem es noch keine Details gebe, seien „ein Tropfen
auf den heißen Stein“. „Die Regierung redet immer groß davon, dass es
für die Menschen attraktiver werden soll, länger im Arbeitsleben zu
bleiben um damit auch den Arbeitskräftemangel, zum Beispiel im
Pflegebereich, zu bekämpfen – dazu sind ihre Maßnahmen aber völlig
unzureichend. Wer über das Pensionsantrittsalter hinaus arbeitet oder
sich zur Pension etwas dazuverdienen will, der muss dafür auch
tatsächlich belohnt werden, damit es sich auch auszahlt. Die
Maßnahmen der Verlierer-Ampel dafür sind ganz klar zu gering, sie
spiegeln nicht die Wertschätzung wider, die sich die Menschen
verdient haben“, führte Belakowitsch weiter aus und erneuerte
freiheitliche Forderungen nach einer Befreiung von Beiträgen zur
Sozialversicherung und einer Reduzierung der Arbeitgeberbeiträge für
weiterhin erwerbstätige Pensionisten.

Grundsätzlich verortete die freiheitliche Sozialsprecherin auch
eine „eiskalte, zynische Heuchelei“ bei der Verlierer-Ampel: „Die
Systemparteien tun immer so, als würden alle Senioren, die zusätzlich
zur Pension arbeiten, dies ausschließlich aus freien Stücken machen.
Das ist falsch und realitätsfremd. Immer mehr Pensionisten können
sich aufgrund der Teuerungstreiberei der Regierung und der
Pensionskürzungen schlichtweg das tägliche Leben nicht mehr leisten
und müssen auch noch einer Erwerbsarbeit nachgehen. Hier herrscht
dringender Handlungsbedarf bei der Bekämpfung der Teuerung, denn
jeder Bürger, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, hat auch ein
Anrecht auf eine Pension, die ihm ein adäquates Auskommen sichert!
Das ist eine Frage des Respekts und der Gerechtigkeit, die diese
Verlierer-Ampel nicht kennt.“