St. Pölten (OTS) – „Es dürfen dem Land NÖ keine Mehrkosten entstehen,
die harten Regeln
in Niederösterreich dürfen keinesfalls aufgeweicht werden und die
Kompetenzen müssen in den Händen der Länder bleiben“, stellte Asyl-
und Integrationslandesrat Martin Antauer am heutigen Donnerstag
anlässlich des Treffens im Sozialministerium zur geplanten
bundesweiten Neuregelung der Sozialhilfe klar.
Martin Antauer warnte eindringlich, sich an den überbordenden
Sozialhilfeleistungen Wiens zu orientieren: „Will die
Sozialministerin ein Modell für ganz Österreich ausrollen, soll sie
sich an den Standards in NÖ orientieren. Denn 9.000 Euro für eine
syrische Großfamilie, die keinen Cent ins System eingezahlt hat,
versteht kein Mensch mehr. Wir Freiheitliche stehen auf der Seite der
fleißigen Landsleute, die dieses System tragen und kennen kein Pardon
mit jenen, die dieses System aushöhlen.“
In Summe sei das Gespräch mit der Bundesministerin indes sehr
konstruktiv gewesen. „Aber an unserer Linie halten wir fest“, so
Antauer abschließend.