FPÖ-Antauer/FPÖ-Rosenkranz: „Flüchtlinge kommen aus vielen Gründen nach Österreich, primär aber nicht wegen Arbeit“

Sankt Pölten (OTS) – „Trotz jahrelanger Versorgung im Sozialsystem
und vieler teurer
Maßnahmen fasst nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge am Arbeitsmarkt
Fuß. Im Jahr nach Abschluss des Asylverfahrens standen von den
2015/16 gekommenen Flüchtlingen nicht mal die Hälfte dem Arbeitsmarkt
zur Verfügung, vom Jahrgang 2019 nur ein Drittel und aus 2022
lediglich 11 Prozent. Wer da noch von Integration und Bereicherung
spricht, verweigert sich der Realität. Viele Flüchtlinge kommen wegen
der Sozialleistungen und der tollen Rund-um-Versorgung und nicht
wegen der Arbeit“, kommentiert FPÖ Niederösterreich Asyl- und
Integrationslandesrat Martin Antauer die aktuelle Studie
„Erwerbsverläufe von Migrantinnen und Migranten V“.

FPÖ Niederösterreich Arbeitsmarkt-Landesrat Susanne Rosenkranz
verwies vor allem auf die massiven Defizite bei der
Arbeitsmarktintegration von Frauen: „Die Situation bei weiblichen
Asylmigranten ist erschütternd. Von jenen Frauen, die 2015/16 nach
Österreich kamen und im Land blieben, waren nach fünf Jahren nur 18
Prozent, bei jenen aus 2019 nur 28,3 Prozent erwerbsintegriert.“

„Diese Studie beweist erneut, dass die freiheitliche Position
stets die richtige war: übermäßig viele Zuwanderer befinden sich
dauerhaft in unserem Sozialsystem statt in Beschäftigung. Die
versprochenen Fachkräfte bleiben seit über 11 Jahren aus. In Zeiten
knapper Budgets ist es untragbar, dass diese Gruppe den einheimischen
Arbeitslosen die Ausbildungsplätze wegnimmt, ohne ernsthaft an Arbeit
interessiert zu sein. Wenn immer mehr Personen in Maßnahmen landen,
aber die tatsächliche Arbeitsmarktintegration dennoch schwach bleibt,
dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Kursteilnahme ist noch lange
keine gelungene Integration – zumal viele der Teilnehmenden
ausbildungsschwach sind, teils überhaupt nicht alphabetisiert, und es
daher übermäßig viel Geld braucht, um überhaupt erst die notwendigen
Grundvoraussetzungen für diese Maßnahmen zu schaffen“, relativiert
Rosenkranz die stark steigende Teilnahme an AMS-Maßnahmen.

Kritisch sehen beide FPÖ-Landesräte auch die Entwicklung in den
Ballungsräumen. Gerade Wien wird als Negativbeispiel entlarvt. „Viele
Zugewanderte bleiben dort lange in der Sozialhilfe und arbeiten
deutlich seltener. Statt den Fachkräftemangel zu lindern, verschärft
sich die Lage weiter. Gleichzeitig steigen die Belastungen für Sozial
– und Gesundheitssystem. Das zeigt klar: Die aktuellen Regeln setzen
falsche Anreize. Wo sich Zuwanderung konzentriert, wachsen die
Probleme“, so Antauer und Rosenkranz.

Für Antauer und Rosenkranz zeigt auch der Vergleich mit anderen
Zuwanderungsgruppen ein eindeutiges Bild: Regulär zugewanderte
Drittstaatsangehörige finden deutlich rascher Arbeit. „Der
Unterschied ist offensichtlich: Arbeitsmarktorientierte Zuwanderung
ist etwas völlig anderes als Zuwanderung über den Weg des Asyls. Wer
das weiter vermischt, betreibt bewusste Täuschung und schadet unseren
fleißigen Landsleuten, die unser System aufrechtzuhalten“, so Antauer
und Rosenkranz unisono.

„Das bestehende System ist teuer, ineffizient und in Summe
kolossal gescheitert“, so Antauer und Rosenkranz und fordern
abschließend: „Österreich braucht einen rigorosen Kurswechsel in der
Asylpolitik – und der gelingt nur mit der FPÖ und Volkskanzler
Herbert Kickl.“